Bezirksamt soll Einrichtung einer neuen Geburtsklinik unterstützen

Steglitz-Zehlendorf. Seit 2008 gibt es in Steglitz-Zehlendorf keine Geburtsklinik mit Neonatologie und Perinatalzentrum mehr. Aus Sicht der SPD muss ein neues her.

Die Sozialdemokraten fordern in einem Antrag, dass das Bezirksamt sich für eine Geburtsklinik mit Intensivstation für Neu- und Frühgeborene einsetzen soll. Dabei handelt es sich um eine Intensivstation für Neu- und Frühgeborene, wo unter anderem auch die lebensrettende Beatmung vorgenommen werden kann. Denn auch die Rettungsstelle für Babys und Kleinkinder an der Charité am Standort Benjamin Franklin wurde geschlossen. In den zurückliegenden Jahren ist in Steglitz-Zehlendorf aber ein Anstieg der Geburten und Zuzüge von Familien mit Kleinkindern zu verzeichnen. Somit besteht auch ein steigender Bedarf an einer solchen spezialisierten medizinischen Versorgung, heißt es in einem Antrag der SPD. Immer wieder ereigneten sich tragische Unglücke, weil die Wege zu Notfallambulanzen zu lang seien. Über den Antrag wird in einer der nächsten Bezirksverordnetenversammlungen entschieden.
Karla Menge / KM
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