Neuer Wegweiser für Tempelhof-Schöneberg ist da

Bürgermeisterin Angelika Schöttler an ihrem von Bezirksbroschüren überschütteten Schreibtisch. (Foto: BezAmt)

Tempelhof-Schöneberg. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus überarbeitet Bezirksbroschüre ist neu erschienen. Der Titel lautet "Zwischen Großstadt und Idylle", ansonsten ist die Titelgestaltung eine Reminiszenz an das Rathaus Schöneberg.

Als quasi Herausgeberin beeilt sich Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) denn auch, zu versichern, dass damit nicht die geringste Absicht verbunden sei, den Fusionspartnerbezirk Tempelhof irgendwie unbedeutender dastehen zu lassen.

"Das aktuelle Titelblatt ist schlicht und einfach der Tatsache geschuldet, dass dieses geschichtlich herausragende Berliner Rathaus 100 Jahre alt geworden ist", so die Bürgermeisterin zur Berliner Woche. Diese Erklärung kommt nicht von ungefähr: Schließlich wurde in der Bezirksbroschüre 2012/2013 das Rathaus Tempelhof komplett vergessen - mit keinem Wort erwähnt, obwohl es immer noch ein wichtiger Verwaltungsstandort ist. Das jedenfalls ist dieses Mal nicht der Fall. Neben dem berühmten Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz werden auch die beiden Rathäuser am Breslauer Platz in Friedenau und am Tempelhofer Damm entsprechend gewürdigt und dargestellt.

"Der Wegweiser soll helfen, den Bezirk (besser) kennenzulernen, eine Unterstützung bieten, die richtigen Ansprechpartner für bestimmte Lebenssituation zu finden und vielleicht neue Anreize bieten, unbekannte Ecken zu erkunden. Gern auch mit mir gemeinsam bei einem der monatlichen Kiezspaziergänge", erklärt die Bürgermeisterin.

Junge Bewohner Tempelhof-Schönebergs im Alter zwischen sechs und 14 Jahren haben zudem die Chance, Angelika Schöttler persönlich zu treffen und mal an dem berühmten Schreibtisch zu sitzen, an dem schon so bekannte Persönlichkeiten wie Ernst Reuter und Willy Brandt gearbeitet haben. Wie das geht? Einfach beim Bezirksquiz in der Broschüre mitmachen und gewinnen! Die Broschüre mit über 200 Seiten und einem Bezirksstadtplan ist ab sofort in allen Bürgerämtern, Stadtbüchereien und anderen Einrichtungen des Bezirks kostenlos erhältlich.

Im Internet kann die komplette Broschüre als PDF unter http://asurl.de/tfz heruntergeladen werden.

Horst-Dieter Keitel / hdk
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