Das letzte Grundstück wird bebaut: Spatenstich für Geschäftshaus am Leipziger Platz

Das neue Geschäftshaus soll sich harmonisch in das Achteck einfügen und gleichzeitig einen architektonischen Akzent setzen, so die Architektin Hilde Léon. (Foto: léonwohlhage Gesellschaft von Architekten mbH)
Berlin: Büro- und Geschäftshaus Leipziger Platz |

Tiergarten. Im November ist Spatenstich für das Projekt Leipziger Straße 18. Bis dahin laufen die Bauvorbereitungen.

Die Illusion war beinahe perfekt. An ein hohes Gerüst montiert simulierte über Jahre eine riesige Werbefläche eine Gebäudefassade auf dem Grundstück am achteckigen Platz. Bis Anfang 2020 will der Bauherr, die F 100 Investment AG, gemeinsam mit seinem Projektentwickler, der FREO GmbH, zwischen Ebertstraße und Leipziger Platz ein zehngeschossiges Büro- und Geschäftshaus errichten.

An der Ecke zum Potsdamer Platz wird es von einem Turm bekrönt. Die Fassade wird aus poliertem und aufgerauhtem Kunststein bestehen. Die Fenster haben große Flächen. Im Untergeschoss entsteht eine Tiefgarage. Der Architekturentwurf stammt vom Büro léonwohlhage, das 2016 den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hat.

Der F-100-Komplex in direkter Nachbarschaft zur kanadischen Botschaft schließt nun die letzte Lücke am verkehrsreichen Leipziger Platz. Vor drei Jahren war am nordöstlichen Ende des Oktogons das Einkaufszentrum „Mall of Berlin“ eröffnet worden.

Das Bezirksamt Mitte hatte im Juni die Baugenehmigung erteilt. Der Bau ist nach wie vor umstritten. Gegen die Richtlinien des Landes Berlin entstehen dort keine Wohnungen. Der frühere Bausenator Andreas Geisel (SPD), heute Berlins Innensenator, hatte den Investor dieser Verpflichtung enthoben. KEN
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