Gehwegsanierung auf Bizetstraße musste neu geplant werden

Auf der Bizetstraße wird zurzeit zwischen Herbert-Baum- und Smetanastraße weitergebaut. Hier wurde die Baustelle auf ein Minimum reduziert. (Foto: BW)

Weißensee. In der Bizetstraße wird seit vielen Monaten der Fußweg erneuert. Längere Zeit war allerdings kein Baufortschritt zu beobachten.

Zwischen Mahler- und Smetanastraße war der Randbereich der Bizetstraße mit rot-weißen Baken und Absperrgittern abgesperrt, und doch tat sich nichts. Zahlreiche Parkplätze am Straßenrand waren davon betroffen. Anwohner Matthias Kröber wandte sich deshalb mit der Frage an die Berliner Woche, warum hier so lange gebaut wird.

"Der verzögerte Gehwegausbau in der Bizetstraße zwischen Herbert-Baum- und Smetanastraße war der Tatsache geschuldet, dass nach Aufbruch der gesamten Gehwegbefestigung in den Straßenbaum-Bereichen sehr starke Wurzeln vorgefunden wurden. Diese verhinderten den Einbau der ursprünglich geplanten Gehwegkonstruktion in der Gesamtheit", sagt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger-Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage. Das führte dazu, dass das zuständige Tiefbauamt zugunsten des Baumbestandes die Arbeiten komplett umplanen musste. Das brauchte entsprechende Vorbereitungs- und Bearbeitungszeit, erklärt der Stadtrat weiter. Weil die alte Gehwegbefestigung bereits abgetragen war, musste die Absperrung längere Zeit aufrechterhalten werden.

Inzwischen konnten die Arbeiten fortgesetzt werden. Die Absperrungen in der Bizetstraße sind zwischen Mahler- und Herbert-Baum-Straße beseitigt. Für den noch fehlenden Teil bis zur Smetanastraße hat das Tiefbauamt die Bauleitung der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Bizetstraße angewiesen, die Baustelleneinrichtungen und die Materiallager weiter einzugrenzen, sodass eine möglichst viele Parkplätze wieder zur Verfügung steht, berichtet Stadtrat Kirchner. Die Fertigstellung des gesamten Gehweges in der Bizetstraße - beidseitig bis zur Indira-Gandhi-Straße - vorgenommen wird, ist bis Ende 2014 geplant. Als Baukosten sind insgesamt 800.000 Euro vorgesehen.


Bernd Wähner / BW
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