Heimatfreunde laden zum festlichen Abschluss des Jubiläumsjahres

Weißensee. Für den Ortsteil geht ein denkwürdiges Jahr zu Ende. Die Weißenseer begingen 2013 das 700-jährige Jubiläum ihres Ortsteils. Zum Abschluss findet am 14. Dezember eine Festveranstaltung statt.

Der Verein Weißenseer Heimatfreunde lädt dazu um 16 Uhr in die Brotfabrik am Caligariplatz ein. Auf dieser Veranstaltung wird es mehrere Kurzvorträge geben, in denen die Geschichte Weißensees komprimiert vorgestellt wird. Außerdem wird auf dem Caligariplatz im Museumsbauwagen die Ausstellung "700 Jahre Weißensee" zu besichtigen sein, die die Heimatfreunde zusammenstellten. Des Weiteren überraschen sie die Besucher mit einem historischen Dokument, das bisher noch nie präsentiert wurde.

Die erste bisher verbürgte Erwähnung Weißensees stammt aus dem Frühjahr 1313. Mit einer Urkunde wurde dokumentiert, dass der Ritter Borchard Gruvelhut seine Rechte über vier Hufen am Dorf Weißensee an das Heiliggeist-Spital zu Berlin abtrat. Leider ist diese Urkunde nicht mehr erhalten. Sie ist nur noch als Abdruck überliefert, der aus dem Jahre 1737 stammt. Den Ort Weißensee selbst muss es aber schon viel länger gegeben haben. An einer Handelsstraße, die Böhmen und Sachsen mit der Ostsee verband, wurde das Dorf wohl schon Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet.

Das Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung von Weißensee begingen die Heimatfreunde das gesamte Jahr über auf besondere Weise. Jeden Monat fanden Veranstaltungen zu einem Themenbereich aus der Geschichte Weißensees statt. Mit der Festveranstaltung am 14. Dezember wird dieses Themenjahr nun abgeschlossen.

Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 10. Dezember unter 47 37 08 53 oder per E-Mail heimatfreunde@berlin-weissensee.de an.

Bernd Wähner / BW
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