Kein Urban Gardening im Preußenpark

Im Preußenpark muss man Sommertage weiterhin ohne selbst geerntetes Gemüse genießen. Für das leibliche Wohl ist trotzdem gesorgt. (Foto: Schubert)

Wilmersdorf. Eigentlich wollten die Piraten Besuchern des Preußenparks etwas Gutes tun. Doch das Vorhaben, Nutzer der Grünfläche dort gärtnern zu lassen, fiel bei der Verwaltung durch.

Bereits jetzt gehört der Preußenpark zu den außergewöhnlichsten Erholungsflächen, die Berlin zu bieten hat. Das als Picknick getarnte Asia-Freiluftrestaurant zieht im Sommer junges Volk und Touristen an. Die selbstbestimmte Atmosphäre um Kisten zum öffentlichen Gärtnern zu ergänzen, das gehört aber zu den aussichtslosen Plänen. "Die Wiese im Park ist stark überholungsbedürftig - es hilft wenig, dort noch einen Staudenweg anzulegen", wies Baustadtrat Marc Schulte (SPD) den Piraten Siegfried Schlosser ab. Andere Politiker befürchten außerdem noch eine zu starke Belastung des Bodens. Und selbst die Grünen, die Urban Gardening eigentlich befürworten, halten die Lage für ungeeignet. Sprecherin Jenny Wieland sagte: "Das war der richtige Impuls an der falschen Stelle."


Thomas Schubert / tsc
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