Landeslabor Berlin-Brandenburg zieht nach Adlershof

So soll das neue gemeinsame Landeslabor Berlin-Brandenburg in Adlershof einmal aussehen. Im Frühjahr 2019 soll es fertig sein. (Foto: Kister Scheithauer Gross Architekten)

Adlershof. Ende 2015 konnte die Adlershof Projekt das landeseigene Grundstück Rudower Chaussee/Ecke Wegedornstraße verkaufen. Dort wird im Auftrag des Landes Berlin  das zentrale neue Laborgebäude mit Verwaltung für das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) errichtet.

Der viergeschossige Neubau soll im Frühjahr 2019 fertig sein. Der Bau kostet rund 72 Millionen Euro. In das moderne Gebäude nach einem Entwurf von Kister Scheithauer Gross Architekten entstehen auf einer Bruttogeschossfläche von 22 800 Quadratmetern neben hochmodernen Laboren unterschiedlicher Sicherheitsstufen auch Büros, eine Bibliothek, Sozial- und Technikbereiche, eine Cafeteria sowie Parkflächen.

Das von Berlin und Brandenburg genutzte Landeslabor befindet sich derzeit in der Invalidenstraße in Tiergarten. Es ist eine staatliche Untersuchungseinrichtung, in der unter anderem für Bereiche wie Gesundheitsschutz, Verbraucherschutz, Umweltschutz und Seuchenschutz gearbeitet wird. Dazu gehören in Berlin auch die Untersuchungen der Badegewässer. Und als 2015 in Treptow-Köpenick zwei Verdachtsfälle von Tollwut aufgetreten waren, hatte das Landeslabor auch die daraufhin nötigen Untersuchungen durchgeführt.

Das gemeinsame Labor beider Bundesländer war 2008 durch einen Staatsvertrag ins Leben gerufen worden. Neben dem Standort in Tiergarten gibt es noch eine Außenstelle in Frankfurt (Oder). RD

Weitere Informationen unter www.landeslabor.berlin-brandenburg.de.
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