Künstler verarbeiten Lebenswelten und Träume

Diese Installation von Olivier Diaz de Zarate auf einer Aluminiumplatte wirkt fast räumlich. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Galerie Alte Schule |

Adlershof. Eine Galerie ist auch immer ein Raum für Experimente. Und das haben drei Künstler aus Deutschland und Frankreich jetzt gewagt.

„Réalités transversales“ ist der französische Titel. Das bedeutet übersetzt soviel wie „Quere Wirklichkeiten“. Dahinter verbirgt sich der Wunsch, Lebenswelten und Träume künstlerisch darzustellen. Und das haben die drei getan, mit Kamera, Alkydfarbe, auf Leinwand, Aluminium und sogar mit gefärbten Glasscheiben.

Antonya Wolfram stammt aus Wuppertal. Sie stellt fotografisch Grenzerfahrungen dar und will nach eigenen Angaben mit dem Sonnenlicht zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. Dabei setzt sie bewusst den Stand der Sonne zur Bildgestaltung ein.

Jenny Trinks (34) ist in Eisenach geboren, sie lebt in Frankreich. Für die Ausstellung hat sie aus selbstgeschöpften Papier räumliche Konstruktionen gestaltet. Ihre Ausbildung hat sie in Burg Giebichenstein/Halle erhalten.

Olivier Diaz de Zarate (50) ist ein französischer Künstler. Er hat in Reims und Paris studiert. Für die Ausstellung schuf er an gepixelte Fotografien erinnernde Alkydbilder und „Via Lycrymosa“, ein großformatiges Werk aus einer Aluminiumplatte, Latex und Tinte.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. März in der Galerie Alte Schule, Dörpfeldstraße 56, zu sehen. Geöffnet ist Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 12 bis 19 Uhr, Freitag von 12 bis 17 Uhr und Sonnabend von 15 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Finissage findet am 12. März um 19 Uhr statt. RD

Mehr über die Galerie unter galerie-alte-schule-adlershof.de.
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