20 Künstler stellen ihre Werkstätten vor

Frank Zucht präsentiert mehrfarbige Siebdrucke. (Foto: Ralf Drescher)

Alt-Treptow. Sie fotografieren, malen in Öl oder Acryl, drucken mit Siebdruckfarbe oder filzen mit Wolle. Allen gemeinsam ist das Dach über dem Kopf im Atelierhaus am Flutgraben.

Rund 50 Künstler haben in der früheren Lkw-Werkstatt eine Heimat gefunden. Rund 20 von ihnen erlauben Besuchern am 26. Oktober einen Blick hinter die Kulissen ihrer Ateliers.

Dagmar Binder gehört zu denen, die seit drei Jahren einen Tag der offenen Tür organisieren. Sie ist Textilgestalterin, verarbeitet unter anderem ungekämmte Schafwolle zu Filz und dann zu Schmuckgegenständen oder modischen Hüten. Jedes Stück gibt es bei ihr wirklich nur einmal.

Ein paar Türen weiter rahmt Frank Zucht gerade mehrfarbige Siebdrucke, die er vor Ort ausstellen möchte. Zucht druckt nicht nur, sondern malt auch in Acryl und gehörte vor gut 20 Jahren zu den Begründern des Atelierhauses am Flutgraben.

"Unser Tag der offenen Tür wird immer erfolgreicher, im vergangenen Jahr kamen rund 500 Besucher", erzählt Dagmar Binder.

Neben den Blick in die Künstlerateliers gibt es am 26. Oktober von 12 bis 20 Uhr Livemusik, Performances und Präsentationen mehrerer künstlerischer und sozialer Projekte. Das Selbsthilfeprojekt "Cucula", in dem Flüchtlinge arbeiten, zeigt seine Werke. Außerdem zu sehen sind Skulpturen und Objektkunst.

Das Atelierhaus, Am Flutgraben 3, befindet sich nur wenige Meter vom Grenzwachturm am Schlesischen Busch entfernt.


Ralf Drescher / RD
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