Hoffnung für das Eierhäuschen: Bauschild verspricht Sanierung ab 2017

Für die Sanierung stellt das Land Berlin sieben Millionen Euro bereit. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Eierhäuschen |

Plänterwald. Für das Baudenkmal Eierhäuschen am Rand des Spreeparks besteht Hoffnung. Das Land Berlin hat sieben Millionen Euro für die Sanierung bereitgestellt. Inzwischen steht das Bauschild.

Dem ist zu entnehmen, dass bis Ende Oktober ein Denkmalpflegeplan erstellt wird. Im ersten Quartal 2016 sollen die Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben und bis zum ersten Quartal 2017 sollen die Bauleistungen vergeben werden. Für die Sanierung selbst ist bisher gut ein Jahr veranschlagt. Bis zum zweiten Quartal 2018 soll die frühere Gaststätte in neuem Glanz erstrahlen.

Ein Nutzungskonzept gibt es allerdings noch nicht, wie das Bezirksamt dem Bezirksdenkmalrat mitgeteilt hat. Allerdings hat das Berliner Immobilienmanagement (BIM) als derzeitiger Eigentümer des Baudenkmals das stark beschädigte Gebäude professionell sichern lassen. Die Fenster und Türen wurden verschlossen, das defekte Dach abgedichtet und bereits Schutt aus dem Gebäude geräumt. Ein Bauzaun schützt jetzt zusätzlich vor Eindringlingen. Das jetzige Eierhäuschen stammt von 1892. Die Vorgängerbauten waren 1869 und 1890 abgebrannt. RD
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