40 Einbrüche seit Oktober 2014: Polizei rät zur Wachsamkeit

Biesdorf. Eine Reihe von Hauseinbrüchen beunruhigt Anwohner in Biesdorf. Die Polizei geht jedoch nicht von einer Einbruchserie aus.

Insgesamt wurden der Polizei seit Oktober vergangenen Jahres bis heute mehr als 40 Einbrüche in Biesdorf gemeldet. Von einer "Einbruchsserie" geht die Polizei dennoch nicht aus. Das würde voraussetzen, dass alle Einbrüche von demselben Täter oder derselben Tätergruppe begangen worden sind. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen könne davon aber nicht ausgegangen werden, teilt die Polizei auf Nachfrage mit.

Gerade in der Otto-Nagel-Straße schnellten die Einbruchszahlen in die Höhe. Allein aus dieser Straße wurden fünf Einbrüche gemeldet. Zwei ereigneten sich im Oktober, jeweils einer am Dienstag, 30. Dezember, und einer am Mittwoch, 14. Januar. Ein Einbruchsversuch am Sonnabend, 3. Januar, scheiterte. In der Prignitzstraße wurde beispielsweise am Sonnabend, 3. Januar, und am Montag, 19. Januar, eingebrochen.

Die Polizei rät Anwohnern, ein wachsames Auge auch auf Nachbargrundstücke und -häuser zu haben. Anwohner sollten sich gegenseitig über ihre Gewohnheiten informieren und bei verdächtigen Wahrnehmungen ohne Scheu die Polizei rufen. Niemand brauche unangenehme Konsequenzen zu befürchten, sollte sich ein Verdacht als unbegründet herausstellen.

Das Landeskriminalamt bietet zudem kostenfreie Beratungen zum Schutz vor Einbrüchen an, gegebenenfalls auch vor Ort. Kontakt unter 46 64 97 99 99. Bei verdächtigen Beobachtungen ist die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen.

Mehr Informationen zum Einbruchschutz findet man auf dem Internetportal der Berliner Polizei unter http://asurl.de/123v

Harald Ritter / hari
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