Obst für alle: Albert-Schweitzer-Stiftung unterstützt Pankower Freiobst-Aktion

Mitarbeiter und Bewohner versorgen einen der neu gepflanzten Bäume mit Wasser. (Foto: ASS/ Jill Büldt)

Blankenburg. Mitarbeiter und Bewohner der "Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen" haben auf dem Gelände an der Bahnhofstraße 32 mehrere Obstbäume alter Sorten gepflanzt. Damit beteiligt sich die Stiftung an der Aktion „Freiobst Pankow“.

Ins Leben gerufen wurde die Pankower Freiobst-Aktion vor zwei Jahren. Seinerzeit wurden die ersten Bäume am Blankenburger Pflasterweg in die Erde gesetzt. Ziel der Initiatoren ist es, alte Obstbaumsorten im öffentlichen Raum zu pflanzen und jedem zugänglich zu machen. Im Berliner Umland gibt es viele Alleen, an denen alte Obstbäume stehen. Diese gehören niemand, jeder kann daher ihre Früchte ernten. Das solle nun auch in Berlin möglich werden, meinen die Initiatoren.

Sie entwickelten deshalb das Projekt „Freiobst“. Inzwischen sind, in Abstimmung mit dem Bezirksamt, Obstbäume von Baumpaten an mehreren Stellen gepflanzt worden. Vor wenigen Wochen haben zum Beispiel Heinersdorfer am Schmöckpfuhlgraben Obstbäume gepflanzt. Nun unterstützt auch die in Blankenburg beheimatete Stiftung diese Aktion. Insgesamt sechs Bäume – Wallnuss, Mirabelle, Süßkirsche und Apfel mit so klangvollen Namen wie Alkmene, Ontario und Dolleslepper – wurden gepflanzt.

Für jeden dieser Bäume übernimmt eine Wohngruppe der Stiftung die Patenschaft. „Mit der Teilnahme am Projekt Freiobst Pankow wollen wir unseren Bezug zur Natur bekräftigen. Das Wachsen von Bäumen kann von Mitarbeitern und Bewohnern direkt miterlebt werden“, sagt der Geschäftsführer der Stiftung, Jörg Schwarzer. „Außerdem helfen wir mit, das nördliche Pankow um ein paar leckere Obstsorten reicher zu machen.“ BW

Weitere Informationen auf www.freiobst-pankow.de.
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