Runder Tisch zu Trödelmärkten: CDU und Grüne wollen Anwohner besser schützen

Berlin: Trödelmarkt Markstraße |

Reinickendorf. Mit zwei Anträgen hat sich die CDU-Fraktion in der Bezriksverordnetenversammlung mit den Problemen im Umfeld von wöchentlichen Trödelmärkten befasst.

Gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen fordert die CDU einen Runden Tisch aller Beteiligten, der sich zunächst um die Situation rund um den Trödelmarkt in der Markstraße beschäftigen soll. Fraktionsvorsitzender Stephan Schmidt (CDU): „Wir sehen mit zunehmender Sorge, dass sich im Umfeld des Marktes nicht nur Unrat sammelt und die Verkehrssituation schwieriger wird, sondern uns auch Meldungen über zunehmende Kriminalität erreichen.

Da der Markt auf dem privaten Parkplatz eines Einzelhandelsgeschäftes stattfindet, wollen wir zunächst erst einmal mit dem Eigentümer des Geländes, dem Betreiber des Marktes, der Polizei und den Anwohnern reden, um die Situation in den Griff zu bekommen. Notfalls muss es Auflagen zur Durchführung geben.“

Mit einem zweiten Antrag geht die CDU aber noch weiter: „Aus diesen Erfahrungen in der Markstraße sehen wir generellen Handlungsbedarf. Das Bezirksamt braucht die Möglichkeit, selbst zu handeln, bevor eine Situation aus dem Ruder läuft. Aus unserer Sicht sollte das Bezirksamt im Rahmen des § 4 Abs. 1 Nr. 5 des Berliner Ladenöffnungsgesetzes für Kunst- und Gebrauchtwarenmärkte (Trödelmärkte) Genehmigungen nach bezirklichen Erwägungen einschränken können. So ließe sich über den Turnus solcher Märkte an bestimmten Stellen besser mit den Betreibern verhandeln. Dann wären die Anwohner wenigstens nicht jedes Wochenende von Lärm, Verkehr und den unschönen Begleiterscheinungen betroffen“, so Schmidt. CS
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