Zürich-Schule erhält Spenden zum Bau einer Kletterwand

An dieser Außenwand des Schulgebäudes soll die neue Kletterwand angebracht werden. (Foto: Sylvia Baumeister)

Britz. Seit der erweiterte Pausenhof mit Sportplatz vor drei Jahren fertiggestellt wurde, wünschen sich die Kinder der Zürich-Schule eine Kletterwand. Dank Bezirksmitteln und Spenden kann dieser Wunsch nun in die Tat umgesetzt werden.

Die Stimmung war trotz des trüben Wetters gut, als Schulleiter Jürgen Jaster und Schulstadträtin Dr. Franziska Giffey (SPD) am 16. Oktober auf dem Hof verkünden konnten, dass der Anbau eines Klettergerüsts an der Außenwand des Gebäudes in der Wederstraße 49 jetzt bald realisiert werden kann. "Die Idee, eine Kletterwand anzubringen, war schon lange da, aber bisher fehlte das Geld", berichtet Jaster. Mit einer Seilsprung-Präsentation bedankten sich die Grundschüler bei den Spendern, die dies möglich gemacht hatten. Das Geld kommt aus verschiedenen Töpfen, darunter vom Förderverein der Schule und von den Firmen Voith Industrial Service sowie RWE Innogy GmbH.

Den größten Teil steuerte mit 4000 Euro die Berliner Agentur "Strachwitz und Gerhard optimierte Werbung" bei. Im Auftrag der Berliner Woche hatte sie kürzlich die Imagezeitung "Näher dran" gestaltet und dafür acht teils prominente Berliner in Portraitbildern mit prägnanten Sprüchen in Szene gesetzt. Alle acht Modelle, darunter Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD), verzichteten auf ihr Foto-Honorar von 500 Euro. "Wir fragten jeden Einzelnen schon vor dem Fotoshooting, ob er sein Honorar für einen guten Zweck spenden würde. Alle waren sofort einverstanden", erzählt Geschäftsführer Werner Gerhard, dessen Werbeagentur sich schon seit Jahren für Schulprojekte engagiert.

Vom Bürgermeister kam der Vorschlag, das Geld für eine Kletterwand in der Zürich-Schule einzusetzen. Er selbst legte noch mal 1000 Euro drauf, die er für einen Vortrag erhalten hatte. "Die Kosten sind doch erheblich höher, als wir anfangs erwartet hatten", so Franziska Giffey, deren Abteilung 1250 Euro beisteuert. Die Anschaffung der Kletterwand wird sich auf etwa 5600 Euro belaufen. Dazu kommen noch 2000 Euro für einen Fallschutz sowie die Gebühren für die Abnahme durch einen Prüfstatiker.

Für Jürgen Jaster ist der Preis nicht zu hoch: "Weil wir den Spaß an der Bewegung sehr fördern, hat unsere kleine Schule kaum Kinder mit Adipositas", erzählt er. Im Frühjahr wird die Kletterwand vermutlich eingeweiht werden können.


Sylvia Baumeister / SB
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