DBV Charlottenburg beim Zukunftspreis ausgezeichnet

Die U 19-Basketballer vom DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde (gelb) spielen in der NBBL, der höchsten Spielklasse bundesweit. (Foto: Nittel)

Charlottenburg. Der DBV Charlottenburg ist mit seinem Projekt "Home of Basketball" beim Zukunftspreis des Berliner Sports ausgezeichnet worden. In der Kategorie "Kinder- und Jugendförderung" belegte der DBV Rang fünf und erhielt eine Prämie in Höhe von 1000 Euro.

Insgesamt hatten sich mehr als 80 der 2200 Berliner Sportvereine beim Landessportbund Berlin (LSB) um diesen Preis beworben. Die jeweils fünf besten Projekte und Konzepte in den Themengebieten Kinder- und Jugendförderung sowie Vereinsentwicklung waren im Roten Rathaus am 12. Februar mit einem Preisgeld von insgesamt 40 000 Euro prämiert worden. Unterstützt wurde der LSB dabei von REMONDIS, der Berliner Stadtreinigung (BSR), der Deutschen Kreditbank und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Auswahlkriterien waren die Nachhaltigkeit, die Originalität der Maßnahme, der personelle und zeitliche Einsatz sowie die Wirkung des Projektes in der Öffentlichkeit. Der Jury gehörten unter anderem LSB-Präsident Klaus Böger und die BSR-Vorstandsvorsitzende Vera Gäde-Butzlaff an.

"Wir sind sehr glücklich über den Gewinn des Zukunftspreises", freut sich DBV-Vorsitzender Heiko Mehnert. "Es ist die Bestätigung unserer Arbeit und unterstreicht unser Konzept - auch, wenn man weiß, das keine andere klassische Ballsportart in der Kategorie Kinder- und Jugendförderung ausgezeichnet worden ist." Mit seinem Projekt "Home of Basketball" möchte der DBV seine Jugendarbeit weiter stärken: Mit fachlich herausragenden und qualifizierten Trainern verfolgt man eine Leistungssport orientierte Ausrichtung. So tritt der Klub mit zwei Nachwuchsteams, der U 16 und der U 19, in der Bundesliga an. Dieses leistungssportorientierte Denken hat wiederum eine enorme Strahlkraft in den Breitensport: Kinder und Jugendliche haben wieder große Lust, beim DBV auf Korbjagd zu gehen: Mit zurzeit 336 Mitgliedern ist man der viertgrößte Basketballklub in Berlin. Zu den Maßnahmen des Projekts zählen aber auch und ganz besonders die Kooperation mit sechs Grundschulen, an denen in den Nachmittagsstunden Basketball-AGs angeboten werden, sowie die Koordination von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen. "Wir vermitteln diese Plätze, aber auch Minijobs für unsere Spieler, denn der Sport allein macht sie nicht fit im Leben", erklärt Mehnert. "Dieser ganzheitliche Ansatz ist der Kern unseres Konzeptes. Respekt, Teamplay und Leistungsorientierung sind dabei unsere Säulen."

Das Preisgeld soll übrigens zu 100 Prozent in die Jugendarbeit fließen. Mehnert abschließend: "Unsere starke Trainerschaft braucht Unterstützung, auch finanzieller Natur. Mit einem hauptamtlichen Jugendtrainer und einem dynamischen Team an Coaches, Assistenten und Betreuern sind wir bestens aufgestellt. Das wollen wir genauso so weiterführen."


Michael Nittel / min
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