Baulärm soll Unterricht am Arndt-Gymnasium nicht stören

Dahlem. Die Vorbereitungen für die Erweiterung des Arndt-Gymnasiums in der Königin-Luise-Straße laufen. Die Bauarbeiten sollen, abhängig von der Witterung, im Frühjahr beginnen. Dazu gab es in der jüngsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eine kleine Anfrage.

Ob die Bauarbeiten zu Störungen des Unterrichts führen könnten, wollte der Bezirksverordnete David Eckel (CDU) wissen. Schulstadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) versicherte, es seien keine größeren Einschränkungen zu erwarten.

Der aktuelle Stand: Das Containerdorf ist fertig, es kann nach den Weihnachtsferien Anfang Januar bezogen werden. Es ersetzt die bisher genutzten, vom Bezirk angemieteten mobilen Unterrichtsräume, die dann abgebaut werden. An deren Standort ist in einem ersten Bauabschnitt der Erweiterungsbau des Gymnasiums vorgesehen. Er erhält eine Brücke als Verbindung zum Altbau der Schule.

"Die Baustelle liegt also neben dem Schulhauptgebäude, schon deshalb sind keine größeren Probleme zu erwarten", sagte die Stadträtin. Hinzu komme, dass an Schultagen mit Prüfungen keine lärmintensiven Arbeiten stattfinden sollen. "Das Vorgehen wird dann jeweils von der Schulleitung mit den ausführenden Firmen abgesprochen", sagte Richter-Kotowski.

Der Erweiterungsbau wird rund 7,5 Millionen Euro kosten. Er soll in zwei Jahren fertiggestellt sein. Danach wird das Containerdorf abgerissen, denn an seiner Stelle soll eine Zweifeld-Sporthalle entstehen. Auch der sogenannte Münterbau, ein Anbau aus den 70er-Jahren, wird nach dem Bezug des Erweiterungsgebäudes nicht mehr benötigt und abgerissen.


Ulrike Martin / uma
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