Festlegung des Stadtumbaugebietes Brunsbütteler Damm/Heerstraße

Der Berliner Senat hat auf seiner Sitzung am 25.04.2017 auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die Festlegung des Stadtumbaugebietes Brunsbütteler Damm/Heerstraße beschlossen. Der Ausbau der Infrastruktur im Gebiet Brunsbütteler Damm/Heerstraße kann nun beginnen.

Rund 335 Hektar umfasst das neue Stadtumbau-West-Gebiet in Staaken. Das Fördergebiet reicht vom Brunsbütteler Damm im Norden über die Rudolf-Wissel-Großsiedlung und die Obstallee-Siedlung entlang der Heerstraße bis zur Grundschule am Amalienhof.

Ziel des Programms ist der Umbau und die Stärkung der öffentlichen Infrastruktur im Dialog mit den Menschen vor Ort. Dazu Senatorin Lompscher: „Berlin nutzt die Städtebauförderung zur Entwicklung aktiver und stabiler Nachbarschaften. Dort, wo der Bestand an sozialer und grüner Infrastruktur nicht mehr den Anforderungen der wachsenden Stadt und der sich verändernden Bevölkerungsstruktur entspricht, muss die Versorgung mit Kitas, Schulen sowie Grün- und Freiflächen besondere Aufmerksamkeit erfahren. Als flexibles Förderprogramm kann der Stadtumbau hier einen wichtigen Beitrag leisten, die baulichen Defizite der öffentlichen Infrastruktur in den Großsiedlungen Heerstraße und Louise-Schroeder-Siedlung zu beheben.“

Die neuen Projekte wurden im Rahmen eines „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (ISEK) in Abstimmung mit allen fachlich Beteiligten und intensiven Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammengestellt. Die geplanten Projekte ergänzen in Zukunft die Bemühungen des bereits seit vielen Jahren in der Großsiedlung Heerstraße tätigen Quartiersmanagements um eine soziale Stabilität des Wohnquartiers.

Am 13.05. stellt sich das neue Spandauer Fördergebiet auf dem „Tag der Städtebauförderung“ vor.
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