Integrationsprojekt braucht Sponsoren: „Tiki Taka“ ohne Anschlussfinanzierung

Schöneberg. Das Projekt „Tiki Taka“ zur Integration von Flüchtlingskindern durch Fußball ist nach Ansicht der Organisatoren erfolgreich. Eine Fortsetzung hängt aber von Sponsoren und Unterstützern ab.

Seit Beginn des Schuljahrs gab es Fußball-AGs in mehreren Berliner Schulen. Das Angebot machten der in der Rubensstraße ansässige Jugendhilfeträger Rheinflanke, der eine Sozialpädagogin mit der Organisation und der Betreuung der Kinder beauftragte, und der Fußballverein FC Internationale. Er stellte die Trainer.

Sechs Schulen in Tempelhof-Schöneberg und Kreuzberg nahmen an dem Programm teil. Schüler mit und ohne Fluchthintergrund konnten sich beim Sport begegnen und Berührungsängste abbauen. Schulen tauschten sich über die Stadtteilgrenzen hinaus aus. „Man kann es nicht oft genug sagen: Fußball ist ein Integrationsinstrument par excellence“, hebt Julia Kandzia, Projektleiterin von Rheinflanke, hervor. Besonders stolz ist sie auf ein Mädchenturnier mit 30 Spielerinnen.

Am 21. Juni fand auf dem Gelände des FC Internationale am Vorarlberger Damm das Abschlussturnier des Projekts statt. Ob es im kommenden Schuljahr weitergeht, ist ungewiss. Die Förderung durch die Kinderstiftung der Europäischen Fußballunion (UEFA Foundation for Children) ist beendet. Gerne würden Schulen, Rheinflanke und der FC Internationale im Herbst wieder Fußball spielen. Gesucht wird eine alternative Finanzierung. Sponsoren und Unterstützer werden dringend gebraucht. KEN

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