Kaufmann Görse überreicht Spende an Friedenauer Institutionen

Eva Liebchen (links) von der Aktion "Wundertüte" und Magrit Knapp (rechts) vom Verein "Wir Berlin" bei der symbolischen Übergabe der Spende von Dagmar und Peter Görse und ihren Mitarbeiterinnen. (Foto: KEN)

Friedenau. Edeka in der Fregestraße schließt am 21. Februar, um drei Wochen später unter neuer Führung wieder zu eröffnen. Zum Abschied haben Peter Görse und seine Frau Dagmar der AWO Friedenau, dem Verein "Wir Berlin" und der Stechlinsee-Grundschule insgesamt 700 Euro überreicht.

"Das Geld ist gut angelegt", sagt Peter Görse über die Empfänger. 250 Euro erhält die AWO für ihre 2008 ins Leben gerufene Hilfsaktion "Wundertüte". Damit hilft der Wohlfahrtsverband benachteiligten Schulkindern bei der Anschaffung von Lernmitteln wie beispielsweise Wörterbüchern, Buntstiften, Heften oder Turnschuhen oder mit der Finanzierung von Ausflügen, Nachhilfeunterricht und Schulessen.

Dieselbe Summe durfte die musisch orientierte Stechlinsee-Grundschule in der Rheingaustraße in Empfang nehmen. Über 200 Euro freut sich Magrit Knapp, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins "Wir Berlin", der für mehr Sauberkeit in der Metropole wirbt. "Die Spende ist ein symbolisches Dankeschön an die Kunden und Nachbarn", so Peter und Dagmar Görse.

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Görse selbstständiger Kaufmann. 28 Jahre lang hat er den Supermarkt in der Frege-, Ecke Hedwigstraße geführt, zusammen mit 18 Angestellten und seiner Frau, die neben der Erziehung der drei gemeinsamen Kinder im Büro arbeitete. 1987 haben die Görses in Friedenau angefangen. Damals übernahmen sie von Heinz und Eva Scheibner den Kiezladen. "Die Ware wurde noch über den Ladentisch verkauft", erinnert sich Dagmar Görse. Mehrfach haben sie das Geschäft modernisiert und ihm sein heutiges Gesicht verliehen. Im März werden sie ein neues Kapitel aufschlagen. Ihr Pachtvertrag ist nicht verlängert worden. Den Supermarkt übernimmt nach einem Umbau ein Sohn des Ehepaars Scheibner.

"Es tut weh", gesteht Kaufmann Görse. Die Friedenauer seien ihm ans Herz gewachsen. Darum bleibt er Friedenau weiterhin verbunden, auch wenn er mit der halben Belegschaft nach Schmargendorf geht. "Die Spende für den Weihnachtsbaum auf dem Breslauer Platz bleibt", versichert der Kaufmann. Ebenso die Unterstützung des Engelmarkts im Advent.


Karen Noetzel / KEN
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