Tierpark erhält 18 Millionen

Der Tierpark wird zu einem geographischen Entdeckungsland. (Foto: Tierpark Berlin)
Berlin: Tierpark Berlin |

Friedrichsfelde. Mit dem Beschluss über den Landeshaushalt 2016/2017 hat das Abgeordnetenhaus auch über die Zukunft des Tierparks entschieden. Der größte Landschaftstierpark Europas erhält in den nächsten Jahren 18 Millionen Euro.

"Wir freuen uns sehr über die positiven Nachrichten aus dem Abgeordnetenhaus", sagt Andreas Knieriem. Der Direktor des Tierparks gibt sich über die Entscheidung des Abgeordnetenhauses vom 10. Dezember zufrieden. An diesem Tag beschloss das Parlament über den Landeshaushalt 2016/2017. Hierin eingeplant sind auch zusätzliche Mittel für die Umsetzung des "Ziel- und Entwicklungsplans", mit dem Knieriem den Tierpark zu einem Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische machen will. "Die Haushaltsplanungen geben uns Sicherheit über den Doppelhaushalt 2016/2017 hinaus", sagt Knieriem. So stellt das Land Berlin dem Tierpark in den nächsten vier Jahren 18 Millionen zur Verfügung.

Schon im Jahr 2016 sollen große Veränderungen kommen. Knieriem nimmt sich als erstes den Bau einer Himalaya-Gebirgslandschaft vor. Die kostet insgesamt 5 Millionen Euro und soll zugleich ein drängendes Problem lösen. Denn illegal im Tierpark entsorgter Bauschutt sorgte für viel Unmut und ein Klageverfahren. Der Schutt soll in der Himalaya-Landschaft verbaut werden.

In den kommenden Monaten soll auch die Planung für den Umbau des Dickhäuterhauses begonnen werden. Die Elefanten sollen ein artgerechtes Zuhause bekommen. Der Umbau ist für das Jahr 2017 geplant. Nicht zuletzt soll das alte Verwaltungsgebäude im Tierpark saniert werden. Das Gebäude soll neben Verwaltungsräumen auch Räume für die Techniker und Sanitärräume für Tierpfleger bereit stellen. Hierfür stehen Bundesmittel in Höhe von 3 Millionen Euro bereit. KW
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