Auf dem Windmühlenberg beginnen Naturschutzmaßnahmen

Die Blauflügele Ödlandschrecke gehört zu den seltenen Arten. (Foto: Enrico Hübner)

Gatow. Auf dem Windmühlenberg in Gatow beginnen in Kürze Naturschutzmaßnahmen. Sie dienen dem Erhalt seltener Arten wie der Blauflügeligen Ödlandschrecke.

Im kommenden Winter soll es losgehen. Dann werden Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes Spandau und der Senatsumweltverwaltung gemeinsam die geplanten Maßnahmen zum Artenschutz auf dem Windmühlenberg umsetzen. Praktisch werden Bäume und Sträucher entfernt und nicht heimische Pflanzen entnommen. Ziel ist es laut Grünflächenamt, dem jahrelangen Zuwachsen der wertvollen Trockenrasenflächen zu entgegnen und die wichtigen offenen Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten zu fördern.

So wachsen im Naturschutzgebiet nicht nur das Ohrlöffel-Leimkraut. Auch viele Insekten wie die Blauflügelige Ödlandschrecke oder der Kleine Feuerfalter breiten sich aus. Die gefährdeten Zauneidechsen vermehren sich ebenfalls in diesem Gebiet. Daher ist es im Naturschutzgebiet verboten, Hunde und andere Haustiere auszuführen, selbst wenn sie angeleint sind.

Um das zu gewährleisten, sollen auch die Zaunanlagen rundherum erneuert werden. Zudem will das Grünflächenamt Informationstafeln auf der angrenzenden Grünanlage aufstellen, die Wissenswertes über alte Obstsorten vermitteln.

Sämtliche Arbeiten auf dem Windmühlenberg sollen bis Ende Februar 2017 erledigt sein. In den nächsten Jahren wird weiter gepflegt. uk
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