Howoge stellt "Treskow-Höfe" vorzeitig fertig

Die Treskow-Höfe sind bezugsfertig. (Foto: Lindner/Howoge)

Lichtenberg. Schon im Juni werden die ersten Mieter in die 414 Wohnungen der Treskow-Höfe an der Treskowallee ziehen. Und die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge hat auch in den kommenden Jahren viel vor. Um die Planungszeiten für Neubauten zu verkürzen, hat sie nun Standards entwickelt.

Die Treskow-Höfe auf dem Areal rund um das ehemalige Studentenwohnheim der Hochschule für Technik und Wirtschaft sind das größte kommunale Neubauprojekt in Berlin der letzten Jahre. Insgesamt stellte die Howoge in den vergangenen zwei Jahren 650 Wohnungen fertig. "Wenn wir die Herausforderungen der wachsenden Stadt bewältigen wollen, brauchen wir überall in der Stadt Wohnungsbau", fordert auch Andreas Geisel (SPD), Senator für Stadtentwicklung und Umwelt.

Derzeit befinden sich noch rund 360 Howoge-Wohnungen in Lichtenberg in Bau. Darunter sind die Neubauten in der Gärtnerstraße 8-11, die ab 2016 bis zu 172 barrierefrei erreichbare Wohnungen bieten sollen oder die Reichenberger Straße 4 mit 64 Wohnungen, die ebenfalls 2016 bezugsfertig sein werden.

Zehn weitere Projekte plant die Howoge in den nächsten Jahren - insgesamt 1500 Wohneinheiten in Lichtenberg und in Friedrichshain-Kreuzberg. Zu den größten Vorhaben gehört das Gelände des ehemaligen Kinderkrankenhauses "Lindenhof" in der Gotlindestraße 2-20. Hier sollen bis 2018 rund 420 Wohnungen entstehen.

"Als kommunales Wohnungsbauunternehmen stehen wir aber nicht nur vor der Herausforderung, eine bestimmte Masse an Wohnraum zu produzieren", sagt Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der Howoge. "Wir wollen lebendige Quartiere schaffen." Deshalb entwickelt die Wohnungsbaugesellschaft neue Standards, die sie zur Grundlage aller Neubauprojekte machen will. Dazu gehören 16 einheitliche Parameter für Grundrisse und Raumgrößen. Auch Barrierefreiheit soll zum Standard werden. Auf dieser Basis hofft die Howoge die Planungszeit für Neubauvorhaben zu verkürzen. Damit jedoch keine Monotonie entsteht, wurde ein Gestaltungsbeirat aus Architekten und Stadtplanern ins Leben gerufen.

Weitere Informationen gibt es unter www.howoge.de.

Karolina Wrobel / KW
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