Die Rennbahn in der Filmgeschichte

Berlin: Kulturhaus Karlshorst |

Karlshorst. Im Rahmen der Ausstellung "120 Jahre Karlshorst" im Kulturhaus in der Treskowallee 112 gibt es an vier Abenden historische Filmdokumente von der Pferderennbahn zu sehen.

Die Filmwissenschaftler Nele Saß und Michael Laschke haben Archive durchforstet - auf der Suche nach historischen Filmdokumenten zur Geschichte der Rennbahn. Sie wurden fündig: So berichteten zahlreiche Wochenschauen, die im Kino-Vorprogramm liefen, über sportliche Sensationen und Wettkämpfe vor dem Zweiten Weltkrieg.

Zunächst einmal geht es jedoch um die Zeit von 1946 bis 1976. Am 8. Juni zeigt Michael Laschke in einer von ihm kommentierten Filmvorführung Ausschnitte des Defa-"Augenzeugen", der Kino-Wochenschau in der sowjetischen Besatzungszone. Zu sehen und zu hören sind Berichte von Traberderbys, Sandbahnrennen, Volksfesten und Wochenenden. Außerdem wird der Film "Hochzeit auf Bärenhof" aus dem Jahr 1942 gezeigt. Hier bot die Pferderennbahn in Karlshorst die Kulisse für den Film, der eine Adaption der Erzählung "Jolanthes Hochzeit" von Hermann Sudermann ist. Die Hauptrolle spielt der legendäre Heinrich George. Die Filmvorführung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt kostet drei Euro.

Am 15. Juni werden Kino-Wochenschauen aus den Jahren 1910 bis 1940 vorgeführt. Michael Laschke kommentiert sie zusammen mit Nele Saß. Anschließend können die Besucher Hans Steinhoffs "Keine Angst vor Liebe" aus dem Jahr 1933 anschauen. In diesem Verwechslungs-Lustspiel wird in einer langen Szene das Kalkül der Wette beim Pferderennen den Wirrungen der Liebe entgegengestellt. Die Filmvorführung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt kostet drei Euro. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 553 22 76.


Karolina Wrobel / KW
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