Bombendrohung bei der SPD

Kreuzberg. Wegen einer Bombendrohung musste am 25. August die SPD-Parteizentrale, das Willy-Brandt-Haus in der Wilhelmstraße zeitweise geräumt werden. Die Drohung war telefonisch eingegangen. Sie erwies sich als Fehlalarm. Zuvor waren die Sozialdemokraten nach Angaben von Generalsekretärin Yasmin Fahimi mit zahlreichen menschenverachtenden Anrufen und E-Mails von Rechtsradikalen konfrontiert worden. Nach den Ausschreitungen vor einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau hatte Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel den dort agierenden Mob als „Pack“ bezeichnet. Zur gleichen Zeit wie in der SPD-Zentrale ging auch eine Bombendrohung gegen das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso), der zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Moabit, ein. tf
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