Minderjährige Flüchtlinge

Kreuzberg. Im Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamtes in der Müllenhoffstraße sind am 13. Juli 40 sogenannte „unbegleitete Flüchtlinge“ untergebracht worden. Im Klartext handelt es sich um Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Eltern in Berlin angekommen sind. Teile des Hauses seien kurzfristig auf Nachfrage des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) zur Verfügung gestellt worden, sagt Stadträtin Jana Borkamp (Bündnis90/Grüne). Zwar sind dort mehrere Räume zum Beispiel an freie Träger vermietet. Aber zwei Etagen stehen derzeit leer. Eine vom Bezirk vorgesehene Vergabe per Erbbaurechtsvertrag hatte sich zuletzt verzögert. Als Unterkunft für die jungen Flüchtlinge ist das Gebäude zunächst bis zum Jahresende vorgesehen. Mit ihnen sind auch sehr schnell die ersten Sprachkurse geplant, die die Volkshochschule organisiert. Nach den Sommerferien sollen sie in den sogenannten Willkommensklassen in den Schulen aufgenommen werden. tf
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