Das ehemalige Krankenhaus-Areal Lindenhof wird zum Wohngebiet

Auf dem sieben Hektar großen Grundstück an der Gotlindestraße will die Wohnungsbaugesellschaft Howoge 575 Wohnungen bauen. (Foto: Wrobel)
Berlin: LIndenhof |

Lichtenberg. Nur ein paar Schritte vom Landschaftspark Herzberge entsteht ein neues Wohngebiet. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge will das ehemalige Kinderkrankenhaus Lindenhof zu einem Quartier für Familien umwandeln.

Schon jetzt ist das Quartier Lindenhof bei vielen Mietinteressenten der Howoge eines der begehrtesten Objekte. Es gibt bereits Hunderte Menschen, die sich bei der Howoge um einer der künftigen Wohnungen bemühen. Dabei hat deren Bau erst begonnen: Seit zwei Jahren laufen die Planungen für das Quartier auf dem Gelände des ehemalige Kinderkrankenhauses in der Gotlindestraße 12-20. Am 5. September wurde mit einem symbolischen Spatenstich nun der Baustart gefeiert. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge will auf dem sieben Hektar großen Grundstück insgesamt 575 Wohnungen bauen. Davon sollen 140 Wohnungen zu Einstiegsmieten in Höhe von 6,50 Euro angeboten werden.

"Das Projekt war alles andere als einfach", berichtete die Howoge-Geschäftsführerin Stefanie Frensch. Denn die Wohnungsbaugesellschaft hat das Gelände 2012 erworben – zum Höchstpreis. "Damals war die Liegenschaftspolitik noch eine andere", erinnerte sich Frensch. Heute haben die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften den politischen Auftrag, bis 2025 ihr Angebot an Wohnungen um mehr als 14 000 zu erweitern. Doch gerade weil es sich beim Lindenhof um ein großes Projekt handelt, kam es bei den Planungen zu Verzögerungen – und Änderungen. So sollen zwar immer noch fünf fünf- bis sechsgeschossige Neubauten auf dem Areal entstehen. Doch werden nicht mehr alle bestehenden Bauten, von denen einige denkmalgeschützt sind, auf dem Gelände von der Howoge zu Mietwohnungen umgewandelt. Das ehemalige Haupthaus hat die Howoge inzwischen weiterveräußert. Hier sollen Eigentumswohnungen entstehen.

Zu Verzögerungen in der Planung kam es außerdem, weil die Lärmemissionen des in direkter Nachbarschaft liegenden BVG Betriebshofes an der Siegfriedstraße berücksichtigt werden mussten. Die Planer bemühten sich um eine behutsame Anpassung der Wohnhäuser. "Es war wichtig, dass der Lindenhof eine Nachnutzung erfährt", bilanziert Bausenator Andreas Geisel (SPD) die Bemühungen der Planer und der Wohnungsbaugesellschaft.

Die Fertigstellung des neuen Quartiers ist für Dezember 2018 geplant. KW

Weitere Informationen gibt es unter www.howoge.de.
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