Howoge zieht ins neue Bürohochhaus
"Quartier am Rathauspark" mit 387 Wohnungen ist fertig

„Quartier am Rathauspark“ entstanden 387 Wohnungen.
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  • Foto: Howoge/ Alexander Rentsch
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Die Howoge hat ihr „Quartier am Rathauspark“ fertiggestellt. Im Büroturm am Stefan-Heym-Platz entstand zugleich die neue Unternehmenszentrale.

Das 64 Meter hohe Bürohochhaus an der Frankfurter Allee/Ecke Möllendorffstraße komplettiert mit seinen 18 Stockwerken das autofreie „Quartier am Rathauspark“. 387 Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen sowie eine Kita entstanden dort. 172 Wohnungen werden gefördert zu Einstiegsmieten ab 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Vorwiegend im Standard KfW-Effizienzhaus 55 errichtet und mit einem klimafreundlichen Energiekonzept ausgestattet, erfüllt das neue Quartier außerdem die Anforderungen an nachhaltiges Wohnen. Für das Bürogebäude mit dem Hochhaus strebt die Howoge das Nachhaltigkeitszertifikat DGNB-Gold an.

„Grund und Boden in Berlin sind knapp und teuer“, sagt Howoge-Geschäftsführer Ulrich Schiller. „Quartiere kompakt und in die Höhe zu bauen ist daher nicht nur ein Gewinn für die Nachbarschaft, sondern auch ökologisch notwendig und sinnvoll, um die Flächenversiegelung und den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten“. Darüber hinaus vereine das neue Quartier verschiedene Nutzungen und schafft damit einen echten Mehrwert für den gesamten Kiez, wie Sebastian Scheel (Die Linke), Senator für Stadtentwicklung und Wohnen unterstreicht.

2015 begannen die Bauarbeiten an der Rathausstraße 11-12. Dort sind 136 Wohnungen entstanden, von denen sich zwölf im Altbau der aufwendig sanierten ehemaligen Polizeiwache befinden. Zum Quartier gehört außerdem eine Kita mit 102 Plätzen.

Für das Quartier Möllendorffstraße 2/Stefan-Heym-Platz 1/Frankfurter Allee 129-137 und Rathausstraße 14-17 fand der erste Spatenstich im Februar 2019 statt. Dort entstanden weitere 251 Wohnungen sowie 15 500 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen. Von diesen werden 1850 Quadratmeter als Laden- und Gastronomieflächen genutzt. Das Gros liegt im Hochhaus und in den Gebäuden zur Frankfurter Allee sowie zum Stefan-Heym-Platz hin.

In die Gewerberäume ziehen unter anderem ein Restaurant und ein Café mit Teeladen ein. Im Herbst eröffnen ein Barbershop und ein Geschäft mit orientalischen Lebensmitteln. Entlang der Frankfurter Allee sind eine große Zahnarztpraxis, eine Diabetologie- sowie eine Urologiepraxis und eine Kindertagespflege verortet. „Wohnraum war an dieser Stelle aufgrund der hohen Lärmemission baurechtlich nicht realisierbar“, erklärt Thomas Felgenhauer, Geschäftsführer der Howoge. „Eine gewerbliche Nutzung hingegen ist möglich und bietet den Vorteil, dass der Gebäuderiegel zugleich als Schallschutz für die dahinter liegende Wohnbebauung dient.“

Den Sockel und die Seitenflügel des Turms am Stefan-Heym-Platz 1 wird die Howoge als Unternehmenszentrale nutzen. Neu gestaltet wird noch der Stefan-Heym-Platz mit seinem Fischerbrunnen. An den Entwürfen konnten die Lichtenberger 2015 in einem Beteiligungsverfahren mitwirken. Mehr als 100 Interessierte folgten dem Aufruf und entwickelten in Workshops verschiedene Ideen zur Gestaltung. Entstehen wird ein grüner Ort, der barrierefrei ist. Die fast 100-jährige, frisch restaurierte Bronzeskulptur „Jüngling mit Fisch“ ist bereits an ihren Standort zurückgekehrt. Der Fischerjunge steht künftig mitten auf dem Platz auf einem etwa zwei Meter hohen Sockel in einem zehn Zentimeter tiefen Wasserbecken. Der gesamte Platz wird am 31. Juli fertiggestellt sein.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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