Radfahrer können sich auf 4,5 Kilometer ausgebesserte Wege freuen

Lichtenberg. Radwege sollen künftig sicherer werden und komfortabler zu befahren sein. Zu diesem Zweck investiert der Bezirk allein in diesem Jahr über 800 000 Euro.

Fahrradfahrer machen inzwischen rund 14 Prozent des Verkehrsaufkommens in Berlin aus. Das zeigen Erhebungen im Auftrag des Senats. Auch in Lichtenberg ist das Fahrradfahren beliebt. Doch die Infrastruktur für Radfahrer ist an vielen Stellen verbesserungswürdig. So fehlt bislang eine akzeptable Radwegeverbindung zwischen der Rüdigerstraße und der Kleingartenanlage "Bielefeldt" in der Rhinstraße. Wer hier per Rad unterwegs ist, muss sich auf eine holprige Geländefahrt einstellen.

Für mehr Komfort und Sicherheit soll deshalb der weitere Ausbau der Radwege im Bezirk sorgen. Rund 800 000 Euro gibt der Bezirk in diesem Jahr für die Verbesserung der Wege aus. Dem Bezirk stehen dafür Mittel aus dem Radwegesanierungsprogramm und dem Schlaglochsanierungsprogramm des Landes Berlin zur Verfügung. Mit dieser Investition können rund 4,5 Kilometer an Radwegen instand gesetzt oder ausgebaut werden. So wurden 430 Meter des Radweges in der Grünanlage am Paul-und-Paula-Ufer auf vier Meter verbreitert, ebenfalls breiter wurde der 210 Meter lange Weg für die Verbindung am Kraatz-Tränke-Graben zwischen dem Betriebsbahnhof Rummelsburg und der Sewanstraße. Den größten Zugewinn gibt es jedoch an der Suermondtstraße und der Buschallee. Auf einer Länge von zwei Kilometern sorgt hier ein Fahrradstreifen für mehr Sicherheit.

Für das kommende Jahr hofft der Bezirk auf eine Fortführung der Sanierungsprogramme. Schon fest in Planung ist die Asphaltierung der Radwegeverbindung zwischen der Rüdigerstraße und der Rhinstraße auf einer Länge von 1200 Metern. Für mehr Sicherheit soll auf der Falkenberger Chaussee ein neuer Radfahrstreifen sorgen, der zwischen der Fußgänger-Ampel östlich des Bahnhofs und der Pablo-Picasso-Straße eingezogen und zur Parkplatzzufahrt an der Pablo-Picasso-Straße fortgeführt werden soll.

Des Weiteren soll auch an der Herzbergstraße zwischen der Siegfriedstraße und dem Klinikum Herberge ein Radverkehrsschutzstreifen entstehen.


Karolina Wrobel / KW
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.