"Verwirrte" Ampel sorgt für Stau: Unmut bei vielen Autofahrern

Die Schilder wurden durch eine Ampel ersetzt, die das Linksabbiegen ermöglicht. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Mit dem Neubau der Kreuzung an der Buchberger Straße musste der Verkehr mit einer Ampel neu geregelt werden. Diese Ampel sorgt für Unmut bei vielen Autofahrern.

"Nach langer Zeit ist die Kreuzung an der Buchberger Straße zur Frankfurter Allee so umgebaut worden, dass man in alle Richtungen abbiegen kann", freut sich Peter Müller. Der Bezirksverordnete der SPD jedoch bemerkte als Autofahrer, dass es nach dem Umbau gerade im Berufsverkehr nun zu langen Staus kommt. "Die Ampelanlage der Kreuzung ist so geschaltet, dass sie den Verkehrsfluss auf der Frankfurter Allee stadtauswärts zum Stoppen bringt."

Eine weitere Folge: Das Linksabbiegen aus der Alfred-Schott-Straße auf die Frankfurter Allee ist dann nahezu unmöglich. Nach möglichen Ursachen fragte Peter Müller deshalb auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung.

Der Stadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU), zitierte aus einem Brief der Verkehrslenkung Berlin. Das Eregebnis: Schuld an der Situation trage tatsächlich die Ampel – und die Verkehrslenkung Berlin. Denn die hat es schlicht vergessen, die Ampel mit der Zeitumstellung im Oktober diesen Jahres entsprechend umzuschalten. "Am 28. Oktober wurde das zwar nachgeholt, dann aber erfolgten Arbeiten an einer Kabelanlage", erklärte Nünthel.

Keine Maßnahmen

Die Arbeiter kappten die Ampel vom Zentralrechner, was zur Folge hatte, dass die Taktung nicht wie gewünscht funktionierte. Die Ampel ist bis heute "verwirrt", obwohl sie längst wieder am zentralen Verkehrsrechner hängt. Die Kommunikation funktioniere nicht entsprechend. Wann sich die Ampel wieder "eintaktet", bleibt abzuwarten. Die Verkehrslenkung Berlin hat in ihrem Schreiben ans Bezirksamt keine weiteren Maßnahmen erwogen. KW
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