Startschuss für "Aktive Zentren" in der Bahnhofstraße

Die Fördermittel für die Bahnhofstraße sind da. Nun kann es losgehen. (Foto: KT)

Lichtenrade. Schon seit vielen Jahren zieht sich die Diskussion um die Entwicklung der Bahnhofstraße hin. Anfang Dezember konnte ein wichtiger Meilenstein gelegt werden.

Nun ist es amtlich. Das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade ist einer der Gewinner beim Wettbewerb "Mittendrin Berlin." Bei dem Preis geht es immerhin um 25 000 bis 30 000 Euro. Das Ergebnis ist erfreulich und ein Achtungserfolg für Lichtenrade. Der designierte Regierende Bürgermeister und noch aktuelle Stadtentwicklungssenator Michael Müller sowie IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer übergaben die Auszeichnungen.

Neben der Lichtenrader Bahnhofstraße werden mit zusätzlichen Fördermitteln des Bundes in diesem Programm drei weitere Berliner Quartiere unterstützt. Das sind die Residenzstraße in Reinickendorf, die Dörpfeldstraße in Adlershof und die Altstadt Spandau.

Bei der Verteilung der Fördermittel "Aktive Zentren" hat das Bezirksamt den Hut auf. Verschiedene Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten wird es geben. Ein Senatsbeschluss Anfang 2015 wird die ersten Mittel für konkrete Projekte freigeben.

Beim Wettbewerb um die besseren Ideen haben die Initiativen in Lichtenrade die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. Sicherlich werden hier auch das Bürgerforum Zukunft Lichtenrade und die Händlerinitiative Bahnhofstraße ihren Hut in den Ring werfen. Aber auch andere Initiativen und Vereine, die sich rund um den Weinfest-Veranstalter "Familiy & Friends" aufgestellt haben, werden sicher ein Wörtchen mitreden wollen. Dabei handelt es sich um die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, die Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark", die Bürgerinitiative Dresdner Bahn, den Trägerverein Lichtenrader Volkspark und die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße.

Auch in der Bezirksverordnetenversammlung wurde schon angekündigt, dass man das weitere Verfahren rund um die "Aktiven Zentren" aufmerksam verfolgen wird. Ausschlaggebend aber wird sein, dass die Entscheidungen von einem großen Teil der Anwohner mittragen werden.


Klaus Tessmann / KT
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