Gymnasiasten positionieren sich gegen Krieg und Gewalt

Mit dem Bild einer großen, aus Menschen formierten Friedenstaube will das Georg-Büchner-Gymnasium ein Zeichen gegen Krieg setzen. (Foto: Karolina Schmidt)

Lichtenrade. Spektakuläre Aktion auf dem Sportplatz des Georg-Büchner-Gymnasiums am Lichtenrader Damm 224-230: Die Schüler zogen weiße T-Shirts über und formierten sich am 18. November zu einer großen Friedenstaube.

Unter dem Motto "Sprecht, streitet, aber tötet nicht!" haben Lehrer und einige engagierte Schüler die "WhiteDoveChallenge" gegründet. Das Gymnasium engagiert sich schon mehrere Jahre im Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". "Angesichts der vielen blutigen Konflikte auf unserer Erde stellt sich die Frage, was unsere Welt eigentlich noch zusammenhält", sagt der Geografielehrer und Mitinitiator Falk Stendel und erklärt, dass mit der WhiteDoveChallenge "ein Zeichen gegen Krieg, Vertreibung und Gleichgültigkeit" gesetzt und die Schüler dazu bewegt werden sollen, "wieder darüber nachzudenken, ob wir die Gewalt, auch wenn sie nicht uns, sondern Menschen anderer Länder erschüttert, einfach so hinnehmen wollen".

Bei der Aktion unter Schirmherrschaft der Bundestagsabgeordneten Renate Künast (Bündnis 90/Grüne)waren auch Vertreter vom Weltfriedensdienst und der Bundeswehr dabei. Sören Grawert, Vorstand der Gesamtschülervertretung, erklärt, dass die von einem benachbarten Hochhausdach gemachten Aufnahmen der von Jugendlichen gebildeten Friedenstaube an drei befreundete Schulen mit der Aufforderung versendet werden, ebenfalls eine Friedensbotschaft auf die Beine zu stellen, zu dokumentieren und an weitere drei Schulen zu senden. Sozusagen ein Schneeballsystem für den Frieden.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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