Emil-Schulz-Brücke: Wieder Sicherheit für drei Jahrzehnte

Der historische Namenszug der alten Brücke wurde auch in das neue Geländer der grundinstandgesetzten Brücke integriert. Foto: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Lichterfelde. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit für die Grundinstandsetzung der Emil-Schulz-Brücke, erfolgte kürzlich die uneingeschränkte Verkehrsfreigabe für die Brücke über den Teltowkanal.

Seit Mai 2012 wurde im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin an der Emil-Schulz-Brücke gearbeitet. Mit insgesamt vier Fahrspuren führt die Königsberger Straße über die Brücke und verbindet die Stadtteile Lichterfelde West und Ost miteinander. Sie ist zudem die Hauptverbindung zwischen Hindenburg- und Ostpreußendamm. Täglich befahren 26 000 Fahrzeuge und mehrere Buslinien die Brücke. Während der Bauarbeiten wurde der komplette Verkehr über jeweils eine Fahrspur pro Richtung über die Brücke geführt.

Nachdem die erste sanierte Richtungsfahrbahn zum Hindenburgdamm im November 2013 für den Verkehr freigegeben werden konnte, erfolgte am 12. November auch die Freigabe für die sanierte Richtungsfahrbahn zum Ostpreußendamm.

In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren wurden an der aus sechs einzelnen Brücken bestehenden Anlage die beiden Hauptbrücken saniert und vier Vorlandbrücken ersetzt. Gleichzeitig wurden 33 Leitungen von acht Leitungsbetreibern umverlegt und erneuert. Durch die Baumaßnahmen wurde die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Brückenanlage für eine weitere Nutzungsdauer von 30 Jahren wiederhergestellt.

Rund 3,3 Millionen Euro kostete die Instandsetzung. Sie wurde vom Bund mit rund einer Millionen Euro, dem Land Berlin mit rund 1,3 Millionen Euro und den Leitungsbetreibern mit einer Million Euro finanziert.


Karla Menge / KM
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