2,2 Millionen Euro für neue Räume aus dem Senatsförderprogramm

Märkisches Viertel. Mit Hilfe des Senatsförderprogramms Stadtumbau West wird die Grundschule an der Peckwisch spätestens 2017 einen zweigeschossigen Erweiterungsbau erhalten. Damit soll der erwarteten Raumnot entgegengewirkt werden.

Nach den Erwartungen des Bezirksamts wird insbesondere im Märkischen Viertel und Reinickendorf-Ost der Platz knapp. Bleibt alles beim Alten, werden im Schuljahr 2017/2018 allein im Märkischen Viertel 46 Unterrichtsräume fehlen. Um dem entgegenzuwirken, wird jetzt für die Grundschule an der Peckwisch am Tornower Weg ein zweigeschossiger Erweiterungsbau geplant. Finanziert wird er zum großen Teil aus dem "Stadtumbau West". Aus dem Programm werden 2,2 Millionen Euro bereitgestellt.

Dazu sagt Bürgermeister Frank Balzer (CDU): "Insgesamt sind für den Bau 2,55 Millionen Euro geplant. Aufgrund der guten Haushaltslage des Bezirks finanziert dieser die Erweiterung zusätzlich mit 354 000 Euro. Damit verbessert der Bezirk die Schulraumsituation im Märkischen Viertel." Für das Förderprogramm "Stadtumbau West" wurden sechs städtische Gebiete durch den Senat ausgewählt, die aufgrund ihrer besonderen Lage stadtpolitische Bedeutung haben und deren Entwicklung in den Folgejahren stärkere Bedeutung zukommt.

Mensa und Hort neu

Zu diesen städtischen Gebieten zählt auch das Märkische Viertel, das 2009 aufgenommen wurde. Im Märkischen Viertel ist das Programm zudem abgestimmt mit der energetischen Sanierung der Wohnhochhäuser der Gesobau. Mit der gesteigerten Attraktivität des Märkischen Viertels geht aber auch ein höherer Bedarf an Schulplätzen einher.

Durch den Anbau an der Grundschule an der Peckwisch kann diese Raumnot gemildert werden. Geplant ist ein auf zwei Geschosse verteilter Erweiterungsbau, der im Erdgeschoss unter anderem durch eine Mensa, eine Ausgabeküche und drei Horträume zur Verbesserung der Verpflegung und Versorgung der Schüler beitragen wird. Im Obergeschoss sind weitere Unterrichtsräume geplant. Im Zuge dieser Baumaßnahme wird gleichzeitig der Altbau barrierefrei gestaltet.


Christian Schindler / CS
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