Das bewegte die Menschen 2014 in Marzahn-Hellersdorf

Justin Malunat gehörte zu den ersten Jugendlichen, die im Mai die Hindernisse im Parkourparks am Sportplatz in der Cottbusser Straße übersprangen. (Foto: hari)
 
Ingo Hennig und James Frinst bejubeln beim Public Viewing im Biergarten der Alten Börse eines der Tore der deutschen Mannschaft bei der WM. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Auch in diesem Jahr ist im Bezirk viel passiert. Zum Jahreswechsel erinnert die Berliner Woche an Ereignisse, Höhepunkte und Themen, die in den vergangenen zwölf Monaten in Marzahn-Hellersdorf wichtig waren.

Januar

Das Kino "Kiste" kann um den Jahreswechsel nur ein eingeschränktes Programm zeigen. Im März ist die Umstellung auf neue, digitale Technik geschafft und die "Kiste" läuft wieder mit vollem Programm.

Das Bezirksamt zieht eine Zwischenbilanz zum Masterplan "Ausbildung und Arbeit". Bis 2016 soll die Jugendarbeitslosigkeit im Bezirk fast völlig beseitigt sein. Seit Dezember 2011 sank die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen von 2600 auf 1750 Jugendliche.

Februar

Die Bezirksverordneten beschließen ein Konzept für die Handelsstandorte. Das Bezirksamt soll damit den Wildwuchs im Handel bekämpfen.

Anwohner wollen das Nilpferd "Knautschke" im geschlossenen Wernerbad erhalten. Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt im Oktober, dass das Nilpferd aus weißem sächsischen Sandstein unter Denkmalschutz gestellt werden soll.

März

Die SPD schlägt vor, ein "Spaßbad" in Lichtenberg auf einer Brachfläche des Tierparks zu bauen. Die Pläne für ein Freibad im Bezirk werden mit den Bebauungsplänen für den Elsensee vom Bezirksamt im Mai beerdigt.

Der Bürgerverein Mahlsdorf-Süd stellt ein Konzept für ein Bürgerhaus in Mahlsdorf vor. Die BVV beschließt, Geld dafür bereitzustellen, allerdings erst im Haushalt 2018/19.

April

Das Jobcenter führt erstmals ein "Speeddating" mit jungen Arbeitslosen durch. Durch direkten Kontakt von Firmen und langzeitarbeitslosen Jugendlichen sollen Letztere schneller zu einer Ausbildung oder einen Job kommen.

Die Alte Börse Marzahn GmbH nimmt die Produktion seines "Marzahner" auf. Das neue Bier wird auf dem Gelände es ehemaligen Magerviehhofs in der Beilsteiner Straße gebraut.

Mai

Am S- und U-Bahnhof Wuhletal eröffnet die Wuhle-Info-Café-Box. Der Betreiber bietet neben Backwaren und Informationen zum Wuhletal auch Fahrräder an. Diese können für eine Fahrt ins Wuhletal gemietet werden.

Der Mühlenverein feiert 20 Jahre Marzahner Mühle. Anlässlich des Jubiläums wird im Bezirksmuseum eine Ausstellung zur Geschichte der Mühlen im Bezirk eröffnet.

Juni

Ein mysteriöser gelber Niederschlag in der Beilsteiner Straße löst Sorgen und Fragen bei Anwohnern aus. Das Pflanzenschutzamt löst das Rätsel: Es handelt sich um Pollen, die Bienen beim Nektarsammeln verloren haben.

Der Imkerverein "Wuhletal 1864" feiert sein 150-jähriges Bestehen. Ort der Geburtstagsfeier ist ein ehemaliger Schulgarten in der Lichtenhainer Straße. Hier betreibt der Imkerverein zusammen mit dem Freilandlabor Marzahn einen Lehr-Bienengarten.

Juli

Bürgermeister Stefan Komoß (SPD) schlägt Alarm wegen der Personallage im Bezirksamt. Ohne mehr Personal könne der Bezirk seine Aufgaben nicht mehr erfüllen.

Das Vivantes-Klinikum Hellersdorf feiert Richtfest für den Neubau seiner Psychiatrie in der Myslowitzer Straße. Der viergeschossige Gebäudekomplex soll bis Ende 2015 fertig sein.

August

Der neu gestaltete Marktplatz in der Marzahner Promenade wird eingeweiht. Das Bauen auf der Marzahner Promenade geht danach allerdings weiter.

Der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Berlins verlangt dringend die Sanierung von Feuerwachen. Eine der Wachen auf der Liste ist die Wache der FFW Biesdorf.

September

Das Amt für Wirtschaftsförderung zieht vom Rathaus am Alice-Salomon-Platz in die GSG-Gewerbehöfe in der Wolfener Straße um. Dadurch soll das Wirtschaftsamt in noch engerem Kontakt mit Unternehmen im Bezirk arbeiten.

Die Deutsche Wohnen AG beginnt mit der Sanierung ihrer Häuser in der Hellersdorfer Promenade. Bis 2017 will das Unternehmen rund 20 Millionen Euro investieren.

Oktober

Die Freiwilligen-Agentur des Bezirks feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Bis Oktober 2014 kann sie 700 Freiwillige an einen ihrer insgesamt 280 Partner vermitteln, Unternehmen, Einrichtungen und Vereine.

Die Sozialverwaltung des Senats gibt bekannt, dass ein Containerdorf für 400 Flüchtlinge in der Schönagelstraße erreichtet wird. Die Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern des neuen Asylbewerberheims dauern den Rest des Jahres über an.

November

Die Vorschlagsphase für den Bürgerhaushalt 2016/17 ist beendet. Bis Ende November reichen Bürger insgesamt rund 400 Vorschläge ein.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich beginnt der Bau des Besucherzentrums für die Gärten der Welt. Es soll am neuen Haupteingang im Blumberger Damm bis zu Beginn der IGA 2017 fertig sein.

Dezember

Das Gesundheitsamt zieht vom bisherigen Haus der Gesundheit in der Etkar-André-Straße in die Janusz-Korczak-Straße 32 um. Das bisherige Haus der Gesundheit soll an den Liegenschaftsfonds des Landes Berlin übergeben werden.

Das Bezirksamt feiert Richtfest am Schloss Biesdorf. Die Rekonstruktion der 1945 durch einen Brand teilweise zerstörten Trumvilla soll im Wesentlichen im kommenden Jahr beendet werden.


Harald Ritter / hari
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