Verein „Roter Baum“ startet Gespräche zur Bundestagswahl

Marzahn-Hellersdorf. Der Verein „Roter Baum“ eröffnet auf eigene Weise den Bundestagswahlkampf im Bezirk. Unter dem Titel „Politik isst Wurst“ lädt er Bürger und Politiker zum Gespräch beim Grillen ein.

Die nächste Veranstaltung ist gleich etwas Besonderes. Der Verein veranstaltet zusammen mit dem Bezirksschülerausschuss am Freitag, 16. Juni, um 17 Uhr ein spezielles Grillwurstessen für Schüler und Jugendliche zusammen mit Politikern in der Jugendfreizeitrichtung „Anna Landsberger“, Prötzeler Ring 13. Die darauf folgende Veranstaltung für Erwachsene ist bereits am Mittwoch, 21. Juni, auf dem Wilhelmplatz, gleichfalls um 17 Uhr.

Neu in diesem Jahr ist auch, dass der gesamte Bezirk Schauplatz der Begegnung von Politikern aller Parteien und Bewohner der Stadtteile aller Weltanschauungen ist. Bei der ersten Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr gab es „Politik isst Wurst“ nur in der Großsiedlung Hellersdorf.

„Unsere Motivation ist wie in der Vergangenheit die gleiche geblieben. Politiker sollen Gelegenheit bekommen, sich und ihre Positionen im Gespräch vorzustellen“, sagt Martin Kleinfelder, Projektkoordinator Berlin vom Verein „Roter Baum“. Bürger glaubten vielfach, dass Politiker einfach über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Politiker hingegen hätten nicht selten den Eindruck, dass viele Bürger sich nicht für Politik interessierten. Zu oft stünden sie bei Veranstaltungen vor leeren Stühlen.

Mit „Politik isst Wurst“ (Infos auf http://asurl.de/13ec) will der Verein diese Vorurteile abbauen helfen. Es ist ein Angebot, in der angenehmen Atmosphäre eines Grillnachmittags politische Diskussionen zu ermöglichen. Als Schauplätze haben sich die Organisatoren öffentliche Plätze ausgewählt, wie den vor dem Eastgate oder den Cecilienplatz. Da keine Reden gehalten, sondern nur Gespräch geführt werden, können sich auch Menschen äußern, die sich vor großem Publikum sonst lieber zurückhalten.

Der Verein „Roter Baum“ hat zu den Veranstaltungen Vertreter des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung, Wahlkreisabgeordnete und Mitglieder des Bundestages aus dem Bezirk eingeladen. „Jeder kann entscheiden, ob er auf diese Weise mit den Wählern sprechen will oder nicht“, erklärt Kleinfelder. Die Grillwurst ist für alle kostenlos. hari
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