SPD kritisiert Degewo-Bauvorhaben

Marzahn. Die Degewo plant den Bau eines Doppelmietshauses westlich des Eugen-Roth-Weges. Die Parkprobleme in den anliegenden Straßen dürften dann noch zunehmen.

Schon jetzt sind in dem Bereich der Marchwitzastraße und der Luise-Zietz-Straße kaum Parkplätze zu bekommen. Die Anwohner müssen nicht selten die Straßen des angrenzenden Siedlungsgebietes nutzen, um ihre Autos abzustellen. Hierbei müssen sie längere Fußwege in Kauf nehmen. „Besonders nach 17 Uhr, wenn die meisten Mieter wieder von der Arbeit nach Hause gekommen sind, ist nur selten noch ein Parkplatz im Wohngebiet zu finden“, sagt der SPD-Bezirksverordnete Ulrich Brettin.

Die Degewo soll für mehr Parkplätze sorgen. Brettin schätzt den Mehrbedarf auf rund 130 Stellplätze für Pkw. In einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung fordert die SPD das Bezirksamt auf, sich in der Angelegenheit mit der Degewo in Verbindung zu setzen. Der Antrag wurde in den Verkehrsausschuss zur weiteren Diskussion überwiesen.

Ein Eingreifen scheint nötig zu sein, denn die bisherigen Planungen der Degewo sind nebulös. „Wir wollen die im Umfeld vorhandenen Parkflächen vergrößern und zusätzliche Stellplätze dort schaffen, wo dies möglich ist“, erklärt Degewo-Pressesprecher Lutz Ackermann.

Die Degewo will das Grundstück ab dem Spätsommer mit einem Doppelmietshaus bebauen. 126 neue Wohnungen sollen bis 2018 entstehen. Das Grundstück befindet sich westlich des Eugen-Roth-Weges und südlich des Heinz-Graffunder-Parks. Hier stand bis 2001 ein Doppelhochhaus, das im Zuge des Stadtumbaus Ost abgerissen wurde. hari
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