"Grimoria" - Die Gier der Magier

Einfach zauberhaft: "Grimoria" glänzt mit seiner liebevoll gestalteten Ausstattung. (Foto: L.U. Dikus)

Was machen Magier am liebsten? Zaubern. Und was brauchen sie dazu? Zauberbücher. Genau deshalb werden auch für eine Partie "Grimoria" alle Teilnehmer mit solch einem hübschen Büchlein ausgestattet.

Daraus können sie in jeder Runde geheim einen Zauberspruch auswählen, mit dem sie versuchen, in den Besitz bestimmter Abenteuer- und Schatzkarten oder auch Taler zu kommen. Je mächtiger ein Spruch, desto später entfaltet er allerdings seine Wirkung. Doch auch die Wahl eines einfachen Spruchs ist keine Garantie dafür, entsprechend früh zum Zug zu kommen. Denn wenn sich mehrere Spieler für denselben Spruch entschieden haben, müssen sie sich zu ihrem Leidwesen hinten anstellen und zuschauen, wie ihnen die anderen ihre heiß ersehnte Abenteuerkarte aus der Auslage wegschnappen.

Diese Karten bringen außer Siegpunkten auch Zulauf durch Gefährten, deren Fähigkeiten sich im weiteren Verlauf nutzen lassen und die auch für die Schlussabrechnung wichtig sind. Sie wecken damit natürlich die Begierde der anderen Magier, die sie mithilfe eines passenden Zauberspruchs an sich bringen wollen.

Die liebevoll gestaltete Ausstattung des Sets trägt viel zu der Spielatmosphäre bei. Das Regelwerk ist schnell erfasst, und die Bedeutung der verschiedenen Zaubersprüche spätestens nach der ersten Partie vertraut. Alles Zutaten, die dafür sorgen, dass der Zauber dieses Familienspiels nicht so bald verfliegt.

"Grimoria" von Hayato Kisaragi; Schmidt Spiele; zwei bis fünf Teilnehmer ab zehn Jahren; Spieldauer: 45 Minuten; Preis etwa 20 Euro.
Jochen Corts / L.U. Dikus
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