Wechsel an der Spitze der BVV: Ronald Rüdiger wurde zum neuen Vorsteher gewählt

Ronald Rüdiger wurde zum neuen Vorsteher der BVV gewählt. (Foto: Bernd Wähner)

Pankow. Der Bezirk hat einen neuen Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Ronald Rüdiger folgt Sabine Röhrbein (beide SPD) in diesem Amt.

Die bisherige BV-Vorsteherin war seit Anfang dieser Legislaturperiode im Amt. „Als ich mich entschloss zu kandidieren, hatte ich mir fest vorgenommen, die fünf Jahre durchzuhalten“, sagt Sabine Röhrbein. „Aber manchmal passieren Dinge im Leben, die man nicht so langfristig vorausplanen kann.“ Bislang wohnte die SPD-Politikerin in Niederschönhausen. Gemeinsam mit ihrer Frau Kirstin Fussan zog sie nun ins nördliche Berliner Umland. Laut Landeswahlgesetz dürfen aber nur Berliner politische Wahlfunktionen in der Stadt übernehmen. Deshalb gab Sabine Röhrbein Ende Oktober ihr BVV-Mandat zurück und machte den Weg für die Wahl eines neuen Vorstehers frei.

Als stärkste Fraktion der BVV hatte die SPD das Vorschlagsrecht für einen Nachfolger. Mit Ronald Rüdiger kandidierte ein erfahrener Kommunalpolitiker für das Amt. Er wurde dann auch mit 37 von 47 Stimmen gewählt. Rüdiger, geboren 1971 im Bezirk Mitte, ist gelernter Baufacharbeiter mit Abitur. Er studierte Jura, Politikwissenschaften und Skandinavistik. Seit 2006 ist er Bezirksverordneter und Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Beruflich leitet er derzeit das Büro des Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup (SPD).

Roland Rüdiger erwarb sich durch seine konstruktive und sachliche Arbeit in den vergangenen Jahren in der BVV überparteilich Respekt. Das sei, insbesondere ein Jahr vor Ablauf der Wahlperiode, eine hervorragende Voraussetzung für seine Amtsführung als BV-Vorsteher, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Rona Tietje. BW
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