Die Künstlerin Lona Rietschel ist die Mutter der Abrafaxe

Lona Rietschel ist fast ihr ganzes Leben mit dem Mosaik verbunden. (Foto: Ralf Drescher)

Plänterwald. Fast ihr ganzes Leben lang ist Lona Rietschel (80) mit dem Mosaik verbunden. Bereits 1960 hat sie für den Digedag-Erfinder Johannes Hegenbarth - Hannes Hegen - die kleinen Kobolde des einzigen DDR-Comics gezeichnet.

Als Hegen 1975 im Streit den Verlag Junge Welt verließ und die Rechte an den Digedags mitnahm, gehörte Lona Rietschel zum Team, dass mit den Abrafaxen neue Helden entwickelte. Das Mosaik und die Abrafaxe haben das Ende der DDR überlebt, bis 1999 war Lona Rietschel noch im Tagesgeschäft dabei. Ganz loslassen konnte sie auch im Seniorenalter von ihren "Kindern" nicht, noch immer zeichnet sie die Titelblätter der Sammelbände, mit denen der Verlag erfolgreich um neue Freunde der Abrafaxe wirbt. Außerdem signierte sie bisher Hunderte von limitierten Grafiken für die Sammleredition des Mosaik.

Jetzt gibt es endlich im Heimatkiez der Künstlerin eine Ausstellung, mit der an ihr Leben für das Mosaik erinnert wird.

Die Schau "Lona Rietschel - Bilder meines Lebens, Comics und Zeichnungen für das Mosaik" ist noch bis zum 15. August beim Kulturring Treptow, Ernststraße 14-16, zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 16.30 Uhr, dienstags sogar bis 18 Uhr. Passend zur Ausstellung gibt es das Buch "Lona Rietschel - Bilder meines Lebens (16,90 Euro), ISBN 978-3-86462-053-9 in guten Buchhandlungen oder im Internet.

Ralf Drescher / RD
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