DDR

Beiträge zum Thema DDR

Politik
Ein Buch für alle, die gerne singen

Einmal laut mitsingen!
Für künftige Tenöre und Operdiven

Wilfried Bergholz hat schon ein ziemlich spannendes Leben geführt. Er hat ganz unterschiedliche Berufe ausgeübt: Redakteur beim Jugendsender „DT 64“ in der ehemaligen DDR, Buchautor und Psychologe. Mit dem Schreiben für Kinder hat er schon lange angefangen, bevor du geboren wurdest. Viele Gedichte sind dabei entstanden und ebenso viele Liedtexte, die fast alle auch vertont wurden, gesungen oft von großen Musikern. Es ist gut möglich, dass sogar deine Eltern als Kinder etwa die Songs von Ulf...

  • Schöneberg
  • 20.01.20
  • 17× gelesen
Politik
SED-Gegner dringen in Haus 18 der Stasizentrale ein.
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Demonstration vom 15. Januar 1990 jährt sich
Bürger stürmen die Stasizentrale

Mitte Januar 1990 haben die Berliner im Osten der Stadt die Nase voll. Trotz friedlicher Revolution sind die Strukturen der Staatssicherheit noch nicht aufgelöst, werden Akten vernichtet. Am 15. Januar 1990 schreiten ein paar tausend Ostberliner nach einem Aufruf des Neuen Forums zur Tat und stürmen die Stasizentrale in der Normannenstraße. Ich war mit der Kamera dabei. Die Vorgeschichte: Kurz nach Weihnachten 1989 hatten Unbekannte das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park mit Losungen...

  • Lichtenberg
  • 10.01.20
  • 126× gelesen
  •  2
Leute
Reporter Ralf Drescher und Zeitzeuge Eberhard Aurich im Zollernhof.

Zeitzeuge im Berliner-Woche-Gespräch
Mit Eberhard Aurich im Zollernhof

Der Zollernhof, ein hundert Jahre alter Stahlskelettbau Unter den Linden, ist Sitz des ZDF- Hauptstadtstudios. Bis 1989 saß hier der Zentralrat der Freien Deutschen Jugend (FDJ), der Jugendorganisation der DDR. Hier habe ich mich mit Eberhard Aurich getroffen, bis 1989 Mitglied im ZK der SED und 1. Sekretär und damit Chef der FDJ. Wir haben uns über sein Buch "Zusammenbruch" unterhalten. Dort schildert er seine Eindrücke von den letzten Monaten der DDR und legt seine Gründe für das Scheitern...

  • Mitte
  • 03.12.19
  • 149× gelesen
  •  3
Soziales
Die Ausstellung im Lutherhaus ist regelmäßig donnerstags von 16 bis 18 Uhr zu sehen.
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Zeitzeugengespräch zum Thema Flucht nach dem 2. Weltkrieg und heute
Schon über Kinder wurde schlecht geredet

Zusammen mit der Evangelischen Luther-Kirchengemeinde Reinickendorf hatte die SPD-Abgeordnete Bettina König zu einem Zeitzeugengespräch über das Thema Flucht am 21. November ins Lutherhaus geladen. Christl Behrendt berichtet von einer Empörung, die sie als Kind empfand, und die in den vergangenen Jahren wieder aufkam. Die 78-Jährige gehört zu den Menschen, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Sudetenland vor der Roten Armee flohen. Sie erlebte die Verzweiflung, wenn auf der...

  • Reinickendorf
  • 28.11.19
  • 136× gelesen
Bauen

Kunst mit Bezug zum Bau

Niederschönhausen. „Baubezogene Kunst in der DDR“ ist der Titel eines Vortrags am 8. Dezember im Schloss Schönhausen, Tschaikowskistraße 1. Zusammen mit dem Historiker Sören Marotz stellt der Cottbusser Architekt Martin Maleschka seine Bilddokumentation von baubezogener Kunst in der DDR vor. Der Vortrag informiert auch über die diese Kunst rund um das Schloss Schönhausen sowie im angrenzenden Appartementhaus. Der Eintritt kostet acht Euro. Weitere Informationen unter Tel. 40 39 49 26 25 oder...

  • Niederschönhausen
  • 23.11.19
  • 48× gelesen
Bauen
Nur wenige Schritte hinter der Frankfurter Allee steht der Altbau "Haus 6", der vor dem Abriss steht.
3 Bilder

Bewahrenswert oder kann das weg?
Aufarbeitungsverein kritisiert Abriss des Gründerzeitbaus auf dem Stasi-Gelände

Noch steht der Gründerzeitbau in der Magdalenenstraße 13, doch seine Tage sind gezählt: Das sogenannte Haus 6 der ehemaligen Stasi-Zentrale soll abgerissen werden – zum Unverständnis des Vereins Bürgerkomitee 15. Januar. Der möchte, dass möglichst alle Bauten auf dem Gelände erhalten bleiben. „Zentrale Auswertungsabteilung“ nannte sich eine Dienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), in der die Flut an gesammelten Informationen gesichtet und gebündelt wurde. Aus diesen...

  • Lichtenberg
  • 14.11.19
  • 426× gelesen
  •  1
Kultur

Oststars im Westen
Premiere des Dokumentarfilm mit anschließenden Künstlergespräch in der Volksbühne

Am 15. November hat der Film „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“ von Michael Rauhut und Tom Franke in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Premiere. Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, sie waren Indizien für eine andauernde Sehnsucht nach Freiheit und Mündigkeit. Mehr als fünf Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR in Richtung Westen. Nachdem der Bau der Mauer 1961 die Flüchtlingsströme spürbar eindämmte, erreichten die Zahlen...

  • Mitte
  • 11.11.19
  • 256× gelesen
Kultur
Tragödie oder Satire? Theatergruppe "Grenzenlos", hier mit Margrit Straßburger (Mitte), sprengt auf der Bühne Grenzen.

Grenzdurchbruch auf drei Fluchtwegen
Kulturhaus Spandau zeigt "Der Flüchtling in mir"

"Der Flüchtling in mir" heißt ein Theaterstück zum Mauerfall vor 30 Jahren. Am 23. November ist Premiere im Kulturhaus Spandau. Die begabte Schauspielerin Tina Strietzel aus dem ehemaligen Ostberlin fällt eine Entscheidung, die ihr Leben total verändert. Wie es mit dem "Grenzdurchbruch" weitergeht, zeigt das Theaterstück "Der Flüchtling in mir – Ein Stück in drei Fluchtwegen" anlässlich des Mauerfall-Jubiläums. Premiere ist am 23. November um 20 Uhr im Kulturhaus Spandau. Das Buch stammt...

  • Spandau
  • 09.11.19
  • 33× gelesen
Bildung
Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Dietmar Arnold, Vorsitzender des Vereins Berliner Unterwelten eröffneten den Besuchertunnel feierlich (v. l. n. r.).
5 Bilder

Berlins Bürgermeister Michael Müller nahm die Einweihung vor
Originaler DDR-Fluchttunnel jetzt für Besucher geöffnet

140 Menschen verloren zwischen den Jahren 1961 und 1989 als so genannte "Mauertote" ihr Leben. Im Laufe der immer stärker werdenden Überwachung durch die Staatssicherheit (Stasi) und der Trennung vieler Familien wollten immer mehr Menschen dem kommunistischen Regime der DDR entkommen und in den Westen fliehen. Viele riskierten dafür ihr Leben. Die wohl bekannteste Rolle spielten dabei die unzähligen Fluchttunnel im Bereich der Bernauer Straße. Ein solcher original erhaltener Tunnel ist seit...

  • Mitte
  • 08.11.19
  • 467× gelesen
  •  2
Politik
Eine britische Militärkapelle begrüßt Besucher am provisorisch eingerichteten Grenzübergang Potsdamer Platz.
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Fotograf Ralf Drescher war vor 30 Jahren mit der Kamera dabei
Damals, als die Mauer fiel

Vor 30 Jahren endete mit dem Fall der Mauer die Herrschaft der Kommunisten und auch die deutsche Teilung. Ich war damals mit der Kamera dabei. Den eigentlichen Mauerfall habe ich verschlafen. Ich war am Nachmittag des 9. November 1989 zur Eröffnung einer Fotoausstellung in der Stadtbibliothek. Den verblüfften SED-Genossen vom Kulturbund der DDR hatte ich dort eine illegal aufgehängte Wäscheleinenausstellung mit Fotos vom 4. November 89 präsentiert. Danach ging es in unseren Lichtenberger...

  • Lichtenberg
  • 06.11.19
  • 133× gelesen
  •  2
Kultur
Das Mosaik mit dem Helden-Trio Digedags hat zwei Jahrzehnte lang junge Comicfans in der DDR geprägt.
2 Bilder

Gedenktafel für Hannes Hegen
Erinnerung an den Vater der DDR-Comics und die Digedags

Die Initiative kam aus dem Kulturausschuss und fand fraktionsübergreifend Zustimmung in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV): An den Vater der Digedags, Hannes Hegen, soll in der Waldowallee 15 eine Gedenktafel erinnern. Die Hefte gingen buchstäblich weg wie warme Semmeln. Wer eines ergattert hatte, zog sich sofort in eine ruhige Ecke zurück, um das nächste spannende Abenteuer zu verschlingen: Die Comiczeitschrift „Mosaik“ mit ihren Helden Dig, Dag und Digedag hatte in den Sechzigern und...

  • Karlshorst
  • 03.11.19
  • 442× gelesen
Leute
Markus Mohn an der Streuobstwiese, die im früheren Todesstreifen entstand.
7 Bilder

„Die Mauer war etwas Mysteriöses“
So erlebte Markus Mohn die Teilung und den Mauerfall

Am 9. November jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Anwohner Markus Mohn war damals 16 Jahre alt. Wir sprachen mit ihm über seine Erinnerungen an dieses Ereignis. Treffpunkt war die Streuobstwiese im einstigen Todesstreifen neben dem Mauerfall-Denkmal an der B96. Umweltfreunde aus der Gegend pflanzten dort im Mai 1990 die ersten Obstbäume, woran Markus Mohn selbst beteiligt war. Noch immer engagiert er sich in der Umweltinitiative "Teltower Platte". Obwohl er mit seinen...

  • Lichtenrade
  • 03.11.19
  • 357× gelesen
Kultur
10. November 1989: Trabis überqueren die Glienicker Brücke Richtung West-Berlin.

Begegnungen auf der Glienicker Brücke
Zehlendorf und Potsdam feiern gemeinsam den 30. Jahrestag des Mauerfalls

Am 10. November 1989, einen Tag nach dem ersten Mauerdurchbruch, öffnete die DDR die Glienicker Brücke. Dort, wo früher Agenten ausgetauscht wurden, schoben sich ab 18 Uhr Menschenmassen über die Brücke nach West-Berlin, begleitet von zahlreichen Trabis. Genau 30 Jahre später treffen sich Zehlendorfer und Potsdamer zum „Brücke der Einheit“- Fest. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) freut sich, dass Steglitz-Zehlendorf und das Nachbarland Brandenburg diesen besonderen Anlass...

  • Wannsee
  • 02.11.19
  • 913× gelesen
Kultur
Das Mauerfall-Denkmal an der B96 wurde vor zehn Jahren zum 20. Jubiläum fertiggestellt. Hier findet am 9. November das Erinnerungsfest statt.

Es war eine aufregende Zeit
Bezirk lädt zu Gedenken und Festlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein

Das 25. Jubiläum des Mauerfalls dürfte vor allem durch die temporäre Installation der Kulturprojekte Berlin GmbH in Erinnerung bleiben. Menschen ließen entlang des ehemaligen Mauerverlaufs fast 7000 weiße Naturkautschuk-Ballons in den Himmel steigen. „Lichtgrenze“ wurde später zum „Wort des Jahres 2014“ gewählt. Zum 30. Jubiläum wird es überall in der Stadt und auch in Tempelhof-Schöneberg eine Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen geben. So wird Bürgermeisterin Angelika...

  • Lichtenrade
  • 27.10.19
  • 124× gelesen
Politik

Zeitzeugen gesucht
Erfahrungen in DDR-Heimen

Berlin. Medizinhistoriker der Universität Düsseldorf starten ein Forschungsprojekt zu „Erfahrungen in Kinderheimen in der DDR“. Dazu werden Zeitzeugen gesucht, die ihre Erfahrungen schildern wollen. Ärzte, medizinisches und psychologisches Personal, die für die Einrichtungen in Berlin-Oberspree, Bollersdorf, Borgsdorf, Groß Köris und Werftpfuhl tätig waren oder sich an deren Arbeit erinnern können, sind gefragt. Auch Berichte von Angehörigen sowie Bildmaterial sind von großem Interesse. Die...

  • 21.10.19
  • 53× gelesen
Bildung
Protest gegen die Wahl von Egon Krenz am Alexanderplatz.
3 Bilder

Vor 30 Jahren am Alexanderplatz - Proteste gegen Egon Krenz
Die SED-Diktatur steht am Abgrund

Am 24. Oktober 1989 steht das SED-Regime kurz vor dem Abgrund. Eine Woche zuvor ist Erich Honecker von Mitgliedern des Zentralkomitees der SED gezwungen worden, seinen Rücktritt zu erklären. "Kronprinz" Egon Krenz hat Stelle und Macht übernommen. Aber bei der Opposition im Osten Deutschlands ist der frühere FDJ-Chef nicht gerade angesehen. Hatte der doch als Leiter der Zentralen Wahlkommission die Fälschung der Volkskammerwahlen vom Mai 1989 abgestritten und Anfang  Juni die Niederschlagung der...

  • Lichtenberg
  • 20.10.19
  • 126× gelesen
  •  1
Kultur
Filmplakat

Ein schmales Stück Deutschland
Film und Vorträge zu 30 Jahren Mauerfall

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg begeht das Jubiläum zum 30. Jahrestag des Mauerfalls mit einer Kulturreihe im Museum Schöneberg. Veranstaltungshöhepunkte sind im November und Dezember. „Ein schmales Stück Deutschland“ ist der Titel eines eindringlichen Dokumentarfilms aus dem Jahr 1991. Drei Regisseure berichten in drei Episoden von Fluchtversuchen aus der DDR und deren Folgen. Die Regisseure waren zum Teil selbst in die Ereignisse verwickelt. Der Film stellt unbequeme Fragen zur damals...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 16.10.19
  • 121× gelesen
Bildung
Friedenswerkstatt 1985. Gruppenbild der „Lesben in der Kirche“ auf dem Gelände der Erlöserkirche Ostberlin

Reihe "Unangepasst - Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR"
24.10.2019: Werkstattgespräch "Am Küchentisch - Frauen in der Opposition"

Die "sozialistische Frau" war in Vollzeit werktätig, verheiratet, Mutter, Hausfrau und idealerweise noch gesellschaftlich engagiert. Die staatlich verordnete Emanzipation der "DDR-Frau" löste die althergebrachten Geschlechterrollen aber nicht ab, sondern ließ sie weiter fortleben. Das propagierte Leitbild weiblichen Lebens war verbindlich, denn Abweichungen ahndeten DDR-Behörden vielfach mit Ausgrenzung, Repression und Verfolgung. 19:00 Uhr: Werkstattgespräch I Am Küchentisch - Frauen in...

  • Lichtenberg
  • 14.10.19
  • 142× gelesen
Kultur

Soli-Konzert in der Erlöserkirche erinnert an Kriegsopfer
„Gegen Gewalt“ wie schon vor 30 Jahren

Unter dem Motto „Laut sein!“ findet am 15. Oktober ein Solidaritätsabend mit „Konzert gegen Gewalt“ in der Erlöserkirche statt. Ein ähnliches hat es dort auch schon 30 Jahre zuvor gegeben. Die SozDia-Stiftung Berlin will an diesem Abend aufmerksam machen auf die Opfer von Krieg und Gewalt in Syrien und der Türkei. Auf Opfer aufmerksam machen wollte auch der Stiftungsvorsitzende Michael Heinisch-Kirch 1989 mit einem Konzert an gleicher Stelle. Damals war er Sozialdiakon und engagierte sich...

  • Wedding
  • 05.10.19
  • 149× gelesen
Politik
Thomas Stange sucht für sein Projekt "Platte machen in Hohenschönhausen" nach Zeitzeugen des Mauerfalls.

Projekt „Platte machen für Hohenschönhausen“ sucht Zeitzeugen
Lebensgeschichten für die politische Bildung

Neu-Hohenschönhausen hat seit Juni ein neues Projekt zur sogenannten aufsuchenden politischen Bildung: „Platte machen für Hohenschönhausen“ heißt es und startet mit einer Veranstaltung zum Mauerfall-Jubiläum. Wer schon in den Achtzigern in Neu-Hohenschönhausen gelebt hat und noch Geschichten aus der Zeit um die Wende erzählen kann, wird dringend gesucht von Thomas Stange. Er leitet das Projekt „Platte machen für Hohenschönhausen“, das im Juni von der Landeszentrale für politische Bildung...

  • Neu-Hohenschönhausen
  • 29.09.19
  • 275× gelesen
Bildung
Rosi Koak ist begeistert von der Spielzeugausstellung im Bezirksmuseum. Die Kita-Erzieherin aus Marzahn sammelt Spielzeug und hat selbst Spielzeug für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.
3 Bilder

Mit Plastekipper und Triola
Bezirksmuseum zeigt Spielzeug aus der DDR

Das Bezirksmuseum lädt mit seiner neuen Ausstellung zu einer besonderen Zeitreise ein. Es zeigt Spielzeug, Spiele und Kinderbücher aus den 1970er-und 1980er-Jahren. Diese Wahl ist nicht von ungefähr gefallen. Das sind die Jahrzehnte, in denen die Großsiedlungen in Marzahn und Hellersdorf entstanden. Diese waren prägend für mehrere Generation bis heute. Viele, die damals mit ihren Eltern in die Plattenbausiedlungen gezogen sind, haben heute selbst Kinder. Was liegt näher, als diesen einmal...

  • Marzahn
  • 19.09.19
  • 286× gelesen
Kultur
Karla Sachse mit einem der Bodenzeichen, die in den vergangenen Tagen auf Gehwegen geklebt wurden.
4 Bilder

Herbst des Wandels
Das Kunstprojekt „Aufbruch 1989 – Erinnern 2019“ erinnert an die friedliche Revolution in Pankow

Mancher wird sich wundern, was da auf Gehwegen vor Wohnhäusern im Bezirk klebt: Ein 60 mal 60 Zentimeter großes Quadrat mit Schwarzweißfoto, Schriftzug und QR-Code. Diese „Bodenzeichen“ sind Teil des großen dezentralen Kunstprojektes „Aufbruch 1989 – Erinnern 2019“ der Künstlerin Karla Sachse. Über die QR-Codes kann man per Smartphone die Stimmen von Menschen hören, die sich an die Zeit vor 30 Jahren erinnern. Auf einer Internetseite www.aufbruch-herbst89.de finden sich außerdem Fotos und...

  • Pankow
  • 09.09.19
  • 704× gelesen
Politik
Die Tafeln beschäftigen sich auch mit anderen Erinnerungsorten an 1848 in Deutschland und Europa.
3 Bilder

Von 1848 bis heute
Neue Ausstellungstafeln auf dem Friedhof der Märzgefallenen

Die Revolution von 1848 ist, je nach Epoche, ganz unterschiedlich betrachtet, abgelehnt oder vereinnahmt worden. Das zeigt sich ganz besonders auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain. Auf dieses Faktum weisen dort jetzt weitere Tafeln in der Freiluftausstellung hin, die am 2. September eröffnet wurden. Nach der gescheiterten Revolution versuchte die Obrigkeit die Erinnerung an den demokratischen Aufstand möglichst vergessen zu machen. Einige Jahre war der Friedhof...

  • Friedrichshain
  • 06.09.19
  • 170× gelesen
Bildung

Karlshorst von damals entdecken

Karlshorst. Ein Stopp am Hochbunker in der Zwieseler Straße steht auf dem Programm des nächsten Kiezspaziergangs „Geheimes Karlshorst“ am Sonntag, 28. Juli. Bei der monatlichen Führung erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die Geschichte des Ortes. Nach Kriegsende im Mai 1945 wurde Karlshorst sowjetisches Sperrgebiet. Dort residierten die sowjetische Militärverwaltung, Geheimdienste und sowjetische Truppen. Später kamen die Stasi und die Grenzkontrolle für die Berliner Mauer hinzu....

  • Karlshorst
  • 21.07.19
  • 253× gelesen
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