Spatenstich für 129 Studentenapartments

Auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) (Bildmitte) war bei dem feierlichen Spatenstich dabei. (Foto: Berlinovo)
Berlin: Studentenwohnheim |

Fennpfuhl. Jetzt startet auch das landeseigene Unternehmen Berlinovo eine Bauoffensive: In der Storkower Straße 195 entsteht ein Neubau für studentisches Wohnen.

Am 3. Juni erfolgte der offizielle Spatenstich für das Bauvorhaben der Berlinovo Immobilien Gesellschaft. Es ist das erste Neubauvorhaben der landeseigenen Firma seit zehn Jahren. "Auf absehbare Zeit werden wir in Berlin rund 10 000 neue Wohnungen jährlich bauen müssen", betonte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei der Zeremonie. Er möchte, dass auch die Berlinovo bei der Bewältigung dieser Aufgabe einen "wichtigen Part" übernimmt. Die Berlinovo plant bis zum Jahr 2020 zehn Neubauvorhaben und damit insgesamt 2800 Wohngelegenheiten für Studenten zu schaffen.

Schon im Sommer 2017 sollen die 129 Apartments in der Storkower Straße 129 von den ersten Studenten bezogen werden. Mit dem Zuzug der jungen Leute wird sich der Fennpfuhl weiter verjüngen. Denn das Berlinovo-Projekt ist nicht das einzige Wohnbauprojekt für studentisches Wohnen, das hier geschaffen wird. Derzeit baut die private Homepoint Gruppe an der Alfred-Jung-Straße 14 ein 13-geschossiges Hochhaus mit 425 Apartments. Die Fertigstellung ist für 2018 geplant. Ein weiteres Bauprojekt für studentisches Wohnen plant der private Investor gleich nebenan in der Alfred-Jung-Straße 12. Hier sollen 375 Apartments entstehen.

Jetzt kommt das Bauprojekt der Berlinovo hinzu. Das sechsgeschossige Gebäude wird u-förmig geplant und modular gebaut. Auch deshalb fällt die Bauzeit kürzer aus, als bei Wohnhäusern anderer Bauarten. Die Apartments werden die Größe von rund 27 Quadratmetern haben, zwölf Doppel-Wohnungen werden behindertengerecht ausgebaut. Die Mieten ab 315 warm sollen für den studentischen Geldbeutel bezahlbar bleiben.

Das landeseigene Unternehmen versucht mit dem Bau der studentischen Wohnungen nicht nur die Lücke an bezahlbarem Wohnraum zu schließen, sondern auch den Wünschen der Studenten zu entsprechen. Im Sommer 2015 befragte das Unternehmen mehr als 1000 Studenten und fand heraus: Wohngemeinschaften sind nicht mehr angesagt. Studenten wohnen heute lieber alleine. KW

Mehr über das Unternehmen "Berlinovo" und zu den einzelnen Bauvorhaben gibt es auf www.berlinovo.de.
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