Junge Union fordert mehr Badestellen - vor allem im Interesse Jugendlicher

Marlies Wanjura im Gespräch mit dem JU-Vorsitzenden Björn Wohlert. (Foto: JU-Reinickendorf)

Tegel. Die Junge Union (JU) Reinickendorf spricht sich dafür aus, weitere Badestellen im Bezirk zu erschließen und die Situation der Schwimmbäder zu verbessern. Im Rahmen ihrer Open-Air-Sommertour diskutierten Mitglieder am 28. Juli an der Badestelle des "Arbeiterstrandes" nahe dem Strandbad Tegel mit der ehemaligen Bürgermeisterin und heutigen DLRG-Landesvorsitzenden Marlies Wanjura (CDU) unter anderem über die Situation der Schwimm- und Bademöglichkeiten in Reinickendorf. Junge Union und Wanjura waren sich einig, dass weitere freie Badestellen als Freizeitangebot für Jugendliche erschlossen werden sollten.

Der "Arbeiterstrand" am Tegeler See ist die beliebteste Badestelle der Reinickendorfer Jugendlichen und bei gutem Wetter oft überfüllt. "Reinickendorf hat unserer Auffassung nach zu wenig freie Badestellen", sagt der JU-Vorsitzende Björn Wohlert. Das Bezirksamt solle prüfen, ob nicht weitere Orte aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht werden können.

So könnte zum Beispiel die Erschließung des Steinbergsees den Steinbergpark für Jugendliche attraktiver machen, ohne seine Funktion als Erholungsgebiet für ältere Menschen zu schwächen. Es sei zu erwarten, dass in Parks mit neuen Badestellen auch die Infrastruktur vor Ort jugendlicher wird - beispielsweise durch Kioske, Imbisse sowie weitere Freizeitangebote.

Auch Anne Kathrin Gönner, die Leiterin des Projekts "Blaulicht", das sich als Bindeglied zwischen Hilfsorganisationen und der Politik versteht, nahm an der Diskussion teil und sieht noch weitere Vorteile: "Die neu geschaffenen Badestellen wären insbesondere für die Hilfsorganisationen mit Wasserrettungsdienst eine Chance, sich im Bezirk breiter zu präsentieren und ihre Nachwuchsarbeit zu stärken."

Die Junge Union Reinickendorf sorgt sich jedoch auch um die Situation der Schwimmbäder. "Zwei Hallenbäder und mit dem Strandbad Lübars nur ein Freibad mit regulärem Betrieb sind zu wenig für einen Bezirk, der mehr als 250.000 Einwohner hat. Wir brauchen langfristig mindestens ein weiteres Hallenbad, um ein ausreichendes Freizeitangebot für Jugendliche und Familien sowie mehr Raum für Vereinssport und die Übungen der Wasserrettungsdienste zu schaffen. Auch für das Strandbad Tegel muss es endlich Planungssicherheit geben", so Björn Wohlert.


Christian Schindler / CS
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