Politik-Macher in Berlin: Sechs CDU-Abgeordnete direkt gewählt

Reinickendorf. Die Berliner Wahlen vom 18. September haben auch die Vertretung Reinickendorfs im Abgeordnetenhaus von Berlin verändert.

Die trotz deutlicher Stimmenverluste verbliebene Dominanz der CDU zeigt sich auch im Ergebnis der Berliner Wahlen für das Abgeordnetenhaus. In allen sechs Wahlkreisen setzten sich die CDU-Kandidaten durch. Mit Emine Demirbüken-Wegner, Michael Dietmann, Burkard Dregger, Jürn Jakob Schultze-Berndt und Tim-Christpher Zeelen sind die Reinickendorfer Christdemokraten wieder mit Abgeordneten aus der abgelaufen Legislaturperiode vertreten. Neu dabei ist Stephan Schmidt, bisher Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung, der als Direktkandidat den Wahlkreis 3 (Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort sowie Teile von Tegel und Tegel-Süd) holte.

Die Reinickendorfer SPD ist gleichwohl weiter im Berliner Parlament vertreten. Der bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der Reinickendorfer SPD, Jörg Stroedter, gelangte über die Bezirksliste wieder ins Parlament. Neu dabei ist Bettina König, ebenfalls über die Bezirksliste, da sie in Reinickendorf-Ost dem Christdemokraten Burkard Dregger unterlag. Nicht mehr dabei ist Thorsten Karge, der im Märkischen Viertel kandidierte und auf der Bezirksliste den dritten Platz hatte. Die langjährige SPD-Abgeordnete fürs Märkische Viertel, Brigitte Lange, war nicht mehr angetreten.

Linke, FDP und AfD mit einem Kandidaten dabei

Andere Parteien sind über die jeweiligen Landeslisten mit Reinickendorf-Bezug im Abgeordnetenhaus vertreten. Hakan Tas, bisher Sprecher der Linken für Inneres, Partizipation und Flüchtlinge mit Bürgerbüro in Tegel, hat im neuen Parlament wieder einen Sitz. Auch zwei Politik-Neulinge stehen für Reinickendorf in der Berliner Politik: Sibylle Meister kam über die Bezirksliste der FDP ins Berliner Parlament, Dr. Dieter Neuendorf gelangte über die Landesliste der AfD ins Abgeordnetenhaus.

Ob ein Reinickendorfer Politiker Teil einer wie auch immer zusammengesetzten Berliner Regierung wird, ist unklar. Zuletzt war Emine Demirbüken-Wegner (CDU) Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. CS
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