Kontinuierlich verbessern: Füchse gehen personell verändert in neue Saison

Die Füchse Berlin (grün) – hier in der Vorbereitung gegen den Frohnauer SC – fiebern dem Saisonstart in der Berlin-Liga entgegen. (Foto: Michael Nittel)
Berlin: Füchse Sportpark |

Reinickendorf. Am Sonntag, 13. August, beginnt auch für die Füchse Berlin die neue Spielzeit in der Berlin-Liga. Das Ziel der Truppe vom Freiheitsweg: Nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Günstigenfalls strebt man sogar ein Platz im sicheren Tabellenmittelfeld an. In jedem Fall möchte man aber besser abschneiden als in der Vorsaison, als man auf Platz 14 eintrudelte.

„Es ist immer gut, so früh wie möglich in einer Saison genug Punkte auf dem Konto zu haben, um gar nicht erst in Abstiegsgefahr zu geraten“, erklärte Guido Perschk, der sich mit Frank Schaaf die Aufgaben des Teammanagers teilt. „Und dann ist es für uns natürlich auch sehr wichtig, den nächsten Schritt in der Entwicklung zu machen.“

Mehr Transfers als gewünscht

Eigentlich wollte man im Lager der Füchse in diesem Sommer wenig personelle Wechsel vornehmen. Da aber eine Hand voll Abgänge zu verzeichnen sind, mussten entsprechend auch ein paar neue Spieler verpflichtet werden: Mit Nick Przesang haben die Füchse einen wichtigen Akteur an den Landesligisten Frohnauer SC verloren. Torwart André Thielmann wechselte ebenfalls in die Landesliga zum TSV Mariendorf. Auch Maximilian Weyer (SV Tasmania) und Philip Januschowski (FSV Bernau) haben die Füchse verlassen. Vom Ligakonkurrenten TuS Makkabi wurden mit Spielmacher Onay Tokgöz, Abwehrspieler Dario Greiser und Mittfeldspieler Dennis Rose gleich drei Akteure verpflichtet. Torwart Angelo Kempf und Abwehrspieler Lukas Groth kamen vom BFC Preussen aus Lankwitz. „Für alle Neuverpflichtungen gilt, dass wir uns von ihnen über ihre jeweilige individuelle Qualität hinaus einen Mehrwert für die Mannschaft erhoffen.“

Allerdings betonte Guido Perschk auch, dass man am Freiheitsweg künftig am liebsten noch mehr auf Kontinuität setzen möchte: „Wir müssen schauen, dass wir alle Weichen und alle Rädchen bewegen, künftig möglichst viele Spieler fest und längerfristig an uns zu binden – ihnen ein Stück weit wieder ein Heimatgefühl zu geben.“ Auch auf der Trainerbank der Füchse gab es eine Neuverpflichtung: Chefcoach Kai Brandt wird fortan von Thomas Pyrrhus unterstützt, der im Norden kein Unbekannter ist: Von 2014 bis 2016 war Pyrrhus Cheftrainer beim 1. FC Lübars bevor er den SC Union 06 in Moabit betreute.

Zum Auftakt gegen den Geheimfavoriten

Die Saisonvorbereitung lief bei den Füchsen trotz Urlaubszeit übrigens erstaunlich gut: „Die Trainingsbeteiligung und Intensität war und ist mehr als ordentlich“, berichtete Perschk. So sicherten sich die Füchse auch den diesjährigen Reinickendorfer Bezirkspokal: Am 29. Juli triumphierte der Berlin-Ligist im Finale über den Landesligisten Wittenauer SC Concordia mit 1:0. Auch dieses Turnier, das die Füchse im Gegensatz zum Ligakonkurrenten Nordberliner SC in Bestbesetzung angingen, hat gezeigt, dass sich die neuen Spieler schon sehr gut integriert haben, so dass man dem Saisonstart gelassen entgegen sehen kann. „Der Auftakt in eine neue Spielzeit ist natürlich immer sehr wichtig“, erklärte Perschk. Zwar geht es gleich zum SD Croatia nach Tempelhof, der in der Vorsaison Platz drei belegte und für viele auch in dieser Spielzeit als Geheimfavorit gilt. Doch die Füchse sind selbstbewusst genug, um diese Aufgabe optimistisch anzugehen. min
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