Nachts die Resi saniert: Autos fahren leiser nach Süden

An den vergangenen beiden Wochenenden wurde die Residenzstraße saniert. (Foto: Christian Schindler)

Reinickendorf. In zwei durchgearbeiteten Wochenenden hat die Residenzstraße von der Emmentaler Straße bis Am Schäfersee in südliche Richtung eine neue Fahrbahn bekommen.

Es ist dunkel, aber die beleuchteten Fahrzeuge werden schnell und sicher rangiert. Kaum hat die Fräse angesetzt, befördert sie den alten Belag auf die Ladefläche eines Lastwagens. Die nächsten LKW warten schon, die Fräsmaschine braucht kaum eine Pause. „Der alte Belag wird in einer Tiefe bis zu 12,5 Zentimeter abgefräst“, sagt der bezirkliche Bauleiter Thoralf Franke-Bär.

Doch bei aller Präzision der Bauarbeiter hätte die Baustelle bei Tageslicht den Verkehr im Berliner Norden erheblich behindert – und auch die Anwohner über einen längeren Zeitraum belästigt. „So wurde es an zwei Wochenenden heftig, aber dann waren wir auch durch“, sagt Baustadtrat Martin Lambert (CDU). Daher wurde auch die Ausnahmegenehmigung für das nächtliche Bauen genehmigt.

Jetzt hat die Residenzstraße auf rund 5000 Quadratmetern einen neuen Asphalt, der zudem Lärm mindernd wirkt. Dafür gab es 30.000 Euro aus dem Lärmschutzprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die anderen 135.000 Euro kamen aus dem Schlaglochsanierungsprogramm des Senats. Die Fahrtrichtung Nord war schon 2013 saniert worden, 2016 steht noch der Kreuzungsbereich Residenzstraße/Emmentaler Straße an. CS
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