Cheerleaderinnen des TSV Rudow schmieden Pläne für nächste Wettkämpfe

Als frisch gebackene Weltmeister posieren die 25 Cheerleader-Tänzerinnen des TSV Rudow nach dem Gewinn der Goldmedaille für ein Gruppenfoto. (Foto: Dance Deluxe TSV Rudow)

Rudow. Erstmals in der Geschichte des Cheerleadings hat ein deutsches Team im November den Weltmeistertitel auf der 8. Cheerleader-Weltmeisterschaft in der Max-Schmeling-Halle geholt. Auf den Erfolg ausruhen wollen sich die „Dance Deluxe“ Tänzerinnen vom TSV Rudow aber nicht.

Dass sie in Deutschland die Besten im Cheerdance sind, haben die 25 Tänzerinnen des "Dance Deluxe" Teams vom TSV Rudow schon seit langem unter Beweis gestellt: Seit neun Jahren in Folge sind sie Landesmeister, zum fünften Mal Deutsche Meister und dazu amtierende Berlin-Brandenburg Meister und Europameister. Vor zwei Jahren holten sie die Silbermedaille bei der Cheerleading-Weltmeisterschaft in Bangkok.

Mit dem Gewinn der diesjährigen Weltmeisterschaft im November in Berlin haben sie noch einen drauf gesetzt. „Erst in den vergangenen Tagen haben wir realisiert, was wir tatsächlich erreicht haben“, freut sich Maxi Biedenweg, die das Team seit drei Jahren gemeinsam mit Co-Trainerin Maria Hänel trainiert. Doch hinter dem Erfolg steckt viel harte Arbeit, weiß sie.

Mehrmals in der Woche wird in der Max-Schmeling-Halle trainiert. Die Choreografie mit Elementen wie Dance-Jumps (Spagatsprünge in der Luft), Drehungen, Stretches und Motions (Armbewegungen) erarbeiten die beiden Trainerinnen und tanzen selbst mit. Wochen vor der Weltmeisterschaft übten sie fünf Mal in der Woche neben Studium und Berufstätigkeit. Das zahlte sich nun aus. Schon vor dem ersten Wettkampftag machten sie bei der Stellprobe vor der Jury, bei der alle Elemente zunächst ohne Wertung überprüft werden, eine gute Figur. Gegen leistungsstarke Teams aus Taiwan, Russland, Großbritannien und Japan setzten sie sich dann an zwei Wettkampftagen durch. Zunächst gleichauf mit den Japanerinnen, überrundeten sie diese im letzten Durchgang. „Wir konnten Fehler vom ersten Tag ausmerzen, während die Japanerinnen abbauten“, berichtet Maxi Biedenweg.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wollen die Tänzerinnen im Alter von 17 bis 33 Jahren zunächst weiter ihre Auftritte bei den Profihandballern der Füchse Berlin sowie ihre Shows auf Veranstaltungen darbieten, für die man sie buchen kann. Mit den Auftritten verdienen die Cheerleaderinnen das nötige Geld für Kostüme und Fahrten zu den Meisterschaften, von denen auch im kommenden Jahr einige anstehen. „Was genau auf uns zukommt, wissen wir noch nicht. Zunächst werden wir weitere Ziele im Team besprechen“, verrät die Trainerin. „Wir werden uns nicht auf unserem WM-Titel ausruhen.“ SB
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