Im Bezirk beteiligen sich acht Gemeinschaften

Tempelhof-Schöneberg. Die Lange Nacht der Religionen findet 6. September zum dritten Mal statt. In Tempelhof-Schöneberg öffnen acht Vereine und Gemeinschaften ihre Tore für Neugierige.

Die evangelische Kirchengemeinde Alt-Schöneberg mit der ältesten Kirche Schönebergs in der Hauptstraße 47-48 lädt von 16 bis 18.30 Uhr ein zu Taizé-Gebet und Gedankenaustausch mit Gästen aus Afrika.

In der religiös-spirituellen Gemeinschaft "Brahma Kumaris Raja Yoga" aus Indien, Crellestraße 26, erfährt man zwischen 19 und 22 Uhr vieles über Meditation und kann auch selbst an praktischen Übungen teilnehmen.

Der muslimische Verein "Die Religion Abrahams" in der Naumannstraße 17 gibt zwischen 18 und 23 Uhr zu jeder vollen Stunde einen Vortrag. Im Anschluss haben Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen. Dazwischen werden Häppchen und Getränke gereicht.

Im Einsteinsaal der Urania, An der Urania 17, veranstaltet das Forum Offene Religionspolitik (FOR) um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Kirche in der DDR und während der "friedlichen Revolution". Auf dem Podium diskutiert unter anderem der evangelische Pfarrer und frühere DDR-Oppositionelle Rainer Eppelmann, heute Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

In der neuapostolischen Gemeinde Schöneberg, Erfurter Straße 12, steht die Lange Nacht von 18 bis 23 Uhr ganz im Zeichen von Orgel-, Instrumental- und Chormusik, geistlicher Lesung, Ausstellungen und der Möglichkeit zum Gespräch.

Während Besucher in der sefardisch-orthodoxen Synagoge Tiferet Israel, Passauer Straße 4, ab 20.30 Uhr Einblick in den religiösen jüdischen Alltag gewinnen können, möchte das tibetisch-buddhistische Zentrum "Tendar Chöling", Habsburger Straße 10, ab 18 Uhr Glück und Freude vermitteln.

Für die Verbreitung gar universeller Freude, Spiritualität und Toleranz fühlen sich die "Schwestern der Perpetuellen Indulgenz" zuständig. Diese weltweite Gemeinschaft von schwulen, lesbischen und transgeschlechtlichen Menschen nennt sich selbst Orden und lehnt sich in vieler Hinsicht auch an die Strukturen geistlicher Ordenshäuser an.

Die Schwestern arbeiten in der Aids-Prävention und sammeln Geld für Projekte der queeren Community sowie für HIV- und Aids-Projekte. Von 18 bis 23 Uhr kann man die Schwestern im Café Ulrichs, Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 11, kennenlernen.

Informationen, Online-Programm und Programmbestellung unter 0176-87 53 00 74.

Karen Noetzel / KEN
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