Innensenator Henkel in der Kurfürstenstraße

Schöneberg. Innensenator Frank Henkel (CDU) hat in Begleitung mehrerer Bezirksverordneter seiner Partei einen Rundgang durch den Kurfürsten-Kiez unternommen.

Im Fokus des Spaziergangs am 30. Oktober standen die Probleme, die durch die Straßenprostitution in der Umgebung der Kurfürstenstraße entstehen. "Immer wieder kommt es zu Beschwerden der Anwohner, anliegender Gewerbetreibender und weiterer Einrichtungen", so Daniel Dittmar, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. "Sperrzeiten sind dringend nötig." Laut Dittmar unterstützt Henkel die langjährige Forderung der Christdemokraten in Tempelhof-Schöneberg, die Prostitution auf die Nachtzeiten zu beschränken.

Der Innensenator hat im vergangenen Jahr eine Sperrzeiten-Initiative gestartet. Sie wurde von der SPD vorerst aber blockiert. Frank Henkel kündigte bei seinem Besuch in Schöneberg an, einen weiteren Anlauf nehmen zu wollen und demnächst Gespräche mit dem Koalitionspartner zu führen. Es sei im Sinne der Anwohner, eine Lösung für die Situation rund um die Kurfürstenstraße zu finden.

Die Tempelhof-Schöneberger CDU-Fraktion begrüßt Henkels Absichten sehr. "Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen vor dem Kontakt mit Straßenprostitution auf ihren alltäglichen Wegen geschützt werden", sagte Daniel Dittmar.

Eine Stellungnahme der SPD-Fraktion war bis zum Redaktionsschluss nicht zu erhalten.


Karen Noetzel / KEN
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