Bahnhof Südkreuz soll "Eco-Mobility-Knoten" werden

Tempelhof-Schöneberg. Wie wäre es, wenn der Bahnhof Südkreuz ein Knotenpunkt für umweltfreundliche Verkehrsmittel würde?

Auf Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung soll Tempelhof-Schöneberg in der Sache bei der Deutschen Bahn vorstellig werden. Bereits heute sei der Bahnhof ein bedeutender Umsteigepunkt zwischen "verschiedenen Verkehrsträgern", wie es Fraktionschef Jan Rauchfuß und der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Christoph Götz, formulieren. Schon jetzt seien am Südkreuz Fern- und Regionalbahn, das Berliner Nahverkehrsnetz und der erste Elektro-Bus der Stadt bestens miteinander verknüpft. Auch könne man den Bahnhof mit dem Fahrrad sehr gut erreichen.

Konkret fordern die Politiker, dass die Bahn die existierenden und die geplanten Parkdecks für einen "Eco-Mobility-Knoten" freigibt - für einen bequemen Wechsel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel bei gleichzeitigem umfangreichen Park&Ride-Angebot. Zudem könnte man hier mit ganz neuen Transportmöglichkeiten experimentieren.

"Wir hoffen, dass die Bahn die Chance erkennt", so Verkehrsexperte Götz. Und sein Wunschkatalog ist noch etwas länger: "Wir wünschen uns dort zum Beispiel auch ein breites Angebot an Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Service rund ums Auto ebenso wie eine Fahrradstation, die Räder sicher aufbewahrt und auch Reparaturen ausführt."


Karen Noetzel / KEN
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