Auf dem Weg zur Smart City: Fachleute aus Berlin, Hamburg und Bremen diskutierten

Schöneberg. „Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“ Dieser kluge Satz des Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein war Leitmotiv eines Treffens zum Thema „Smart City“ auf dem Euref-Campus.

Einen Tag lang trafen sich Vertreter der lokalen Wirtschaftsförderung aus Hamburg, Bremen und Berlin unter dem Schöneberger Gasometer zum Erfahrungsaustausch. Es ging um neue Konzepte für die „Stadt der Zukunft“, der „Smart City“. Der Euref-Campus mit seinen vielen Ansätzen zum Thema sei der ideale Ort, um sich damit vertraut zu machen, sagte Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD).

„Smart City“ ist ein sperriger Begriff und noch sehr viel Theorie. Es geht darum, mit dem Einsatz innovativer Technologien intelligente Lösungen, sprich digitale Vernetzungsmöglichkeiten, in ganz unterschiedlichen Bereichen einer Kommune zu finden, für ihre Infrastruktur oder den Verkehr, für Gebäude, Dienstleistungen oder Sicherheit.

Im Allgemeinen wird auf die Einsparung und optimale Ausnutzung von Energie abgezielt, ebenso auf eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft und auf eine höhere Lebensqualität der Bewohner.

Auf dem Euref-Campus wird das alles ausprobiert – etwa vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, InnoZ. Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin oder der Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Berlin-Adlershof machen sich Gedanken über die praktische Umsetzung der Ideen einer „Smart City“. Darüber berichteten die Experten, Reinhard Müller, Vorstand der Euref AG, Frank Christian Hinrichs von InnoZ, Jochen Brückmann von der IHK und Ute Hübener von der Adlershof Projektgesellschaft.

Es war die dritte Veranstaltung dieser Fachrunde. Organisiert hatte sie die Wirtschaftsförderung von Tempelhof-Schöneberg und Neukölln gemeinsam. Der Austausch unter den drei Städten biete Möglichkeiten der Kooperation und des gegenseitigen von einander Lernens, resümierte Bürgermeisterin Angelika Schöttler. KEN
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